Helgas Garten

Wühlmäuse, eine echte Plage

2. Februar 2009 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein,Gewusst wie

Wer Wühlmäuse im Garten hat, hat es mit einer echten Plage zu tun. Sie sind Pflanzenfresser und können beträchtliche Schäden anrichten. Meist bemerkt man sie erst, wenn man beim Laufen irgendwo eine Etage tiefer landet, weil die Wühlmäuse den gesamten Untergrund mit Gängen durchzogen haben. Oder bis dahin gesunde Pflanzen sind plötzlich wurzellos. Ich habe es schon erlebt, dass ich einen fünfjährigen Süßkirschenbaum mit einer Hand herausziehen konnte. In einem solchen Fall muss man entschlossen handeln. Mit Wasser kann man ihnen nicht schaden, denn sie haben ein weitverzweigtes Gangsystem angelegt, sodass sie auch bei stärkerem Wassereinbruch immer irgendwo im Trocknen sitzen. Es gibt Köder zu kaufen. Dazu muss man aber schon ziemlich genau wissen, wo sie ihre Gänge haben, um dann an mehreren Stellen gleichzeitig angreifen zu können. Ich hatte bisher drei Gärten und auch alle drei mit Wühlmäusen übernommen. Ich habe mir ihre ausgesprochen empfindliche Nase zunutze gemacht, indem ich z.B. Fischabfälle oder Därme von Geflügel in ihren Gängen vergraben habe. Da ich mir dafür mehrmals andere Stellen im Garten ausgesucht habe, waren sie nach ein paar Monaten verschwunden. Auch Kaiserkronen (Fritillaria) verströmen einen starken Geruch, den Wühlmäuse überhaupt nicht mögen.

4 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Sigrun geschrieben am 6. April 2012, 14:45:

Hallo, danke für deine Nachricht. Ich bin auch in einem Gartenforum unterwegs und dort stellt man immer wieder fest, dass so gut wie nichts gegen Wühlmäuse hilft, am Wenigsten Kaiserkronen etc. Drum wundert es mich sehr, dass du damit Erfolg hast.
Ich werde mir jetzt ein Ultraschallgerät zulegen.

Sigrun

 

Klaus geschrieben am 6. April 2012, 15:17:

Hallo Sigrun !
Das Geld für das Ultraschallgerät kannst du dir sparen.
Meine Wühlmäuse haben nach deren Melodie eine lustige Polka getanzt. Neben biologischen Mitteln wie Maulwürfen, Ringelnatter, Krähen und nicht zuletzt Elstern haben bei mir Nadelholzsägespäne geholfen. Bei der Neupflanzung einfach ein paar Handvoll unter die Erde mischen oder eine Lage auf die Baumscheiben. Wühlmäuse mögen kein Nadelholz. Wenn es schnell gehen soll dann frunax f+d oder Ratron Granulat. Davon etwas in die Gänge streuen. Wühlmausriegel werden nicht angenommen. Viel Erfolg !

 

Helga geschrieben am 6. April 2012, 15:45:

Hallo Sigrun, hallo Klaus, ich hatte in meinem ersten Garten Wühlmäuse, als meine Kaninchen an Myxomatose erkrankt und gestorben sind. Die frei gewordenen Kaninchenbuchten habe ich mit einem Desinfektionsmittel aus der Apotheke gescheuert, weil die nächste Generation nicht auch erkranken sollte. Das restliche Desinfektionsmittel habe ich in die Wühlmausgänge gekippt (darf man vielleicht nicht, war aber kein Trinkwassereinzugsgebiet) und mit den Putzlappen habe ich verschiedene Eingänge verstopft. Ihr hättet mal hören sollen, wie die Viecher gepfiffen haben! Vom nächsten Tag an war Ruhe.
Liebe Grüße Helga

 

Klaus geschrieben am 6. April 2012, 18:31:

Hallo Helga !
Sicher wolltest du nur die hygienischen Lebensbedingungen der Wühlmäuse verbessern ?! Sehr gut hilft da auch Dan Klorix und das baut sich in Kochsalz und Wasser ab. Bei mir im Garten ist derzeit ein scharrender unbekannter Wühlmausjäger aktiv. Keine Ahnung was es ist. Aber es geht auch auf Maulwürfe, die ich zur Wühlmausbekämpfung gern im Garten habe. Sie fressen die Jungtiere der Wühlmaus.
Die paar aufgewühlten Haufen mache ich mit dem Rechen wieder plan.

 

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