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Baumsterben

9. August 2012 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein,Bäume

In den siebziger Jahren waren es die Nadelbäume, die unter miserablen Umweltbedingungen zu leiden hatten oder zum großen Teil sogar zugrunde gingen. Abgase aus Industrie-Schornsteinen, privaten Heizungen und Autos und daraus entstandener saurer Regen ließen ganze Waldgebiete verkümmern oder absterben.

Heute sind Laubbäume durch unterschiedlichste Verursacher stark geschädigt. Kastanien werden von Kastanien-Miniermotten befallen. Deren Larven fressen die Blätter derartig an, dass sie bereits im Hochsommer aussehen wie üblicherweise im Herbst.

Viele Alleebäume, deren Rinde nicht sowieso schon durch Fahrzeuge beschädigt wurde, haben nun unter starkem Pilzbefall zu leiden. So stehen besonders Eschen bereits jetzt ohne Laub da.

Vom Eichenlaub ernähren sich ganze Heerscharen von Eichenprozessionsspinnern. Nicht genug, dass sie die Bäume ratzekal leerfressen, sind sie auch für die Menschen noch sehr gefährlich. Ihre Körper sind von feinen Härchen bedeckt. Bei Hautkontakt oder beim Einatmen dieser Härchen kann es zu schweren allergischen Reaktionen, stark juckenden Ausschlägen und sogar Asthma-Anfällen kommen.

In einigen Gegenden sind in diesem Jahr besonders Obstbäume stark vom Feuerbrand befallen worden. Teilweise mussten schon komplette Obstplantagen gerodet werden.

In anderen Gegenden sind es Borkenkäfer, die eine echte Plage darstellen und Bäume schwer schädigen können.

So haben auch große, starke und für widerstandsfähig gehaltene Bäume unter den unterschiedlichsten Schadeinflüssen zu leiden.

3 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Klaus geschrieben am 9. August 2012, 16:55:

Auch in unserem Gebiet haben wir mit diesen Schädlingen zu kämpfen. Insbesondere der Borkenkäfer vernichtet ganze Waldgebiete. Aus diesem Grunde habe ich in unserem eigenen Wald mehrere Urweltmammutbäume gepflanzt,damit künftige Generationen nicht in einer Trockensavanne leben müssen.
Die meisten Straßenbäume sind so durch den übermäßigen Einsatz von Streusalz geschwächt dass sie sich nicht mehr gegen Schädlinge wehren können. Geld für eine sinnvolle Umgestaltung der Wälder könnte ausreichend vorhanden sein, aber man schmeißt es lieber den spielsüchtigen Bänkern in den Rachen.

 

Wilma geschrieben am 17. August 2012, 10:51:

ein großes ärgernis. in unserem garten sind auch einige pflanzen und büsche hinüber 🙁

 

Klaus geschrieben am 1. September 2012, 17:08:

Derzeitig kämpfe ich gegen einen fast übermächtigen Feind im Garten, die Wühlmaus. Unsere kleine Gartenanlage ist von Feldern umgeben und dort sind auf einen Quadratmeter mehr als 20 Mäuselöcher und die Landwirtschaft darf flächendeckend nichts unternehmen. Meine Gartennachbarn würden, so ihre Aussage, auch etwas dagegen unternehmen, aber nur wenn ich die Finanzierung übernehme. Ich habe zwar ein weiches Herz aber keine weiche Birne. Und so sammle ich die toten Mäuse auf und entsorge sie auf dem angrenzenden Feld. Die von mir verwendeten Köder töten übrigens schmerzfrei und stellen keine Gefahr für andere Tiere dar.

 

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