Helgas Garten

Brombeeren, dornige Köstlichkeit vom Wegesrand

12. August 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein,Gewusst wie

In diesem Jahr gibt es bei uns viele Brombeeren. Ich weiß in der Nähe zwei Stellen, wo diese Früchte für jeden frei zugänglich wachsen. Anscheinend nimmt außer mir niemand die Gefahr auf sich, mal ein paar Kratzer zu erleiden. Deshalb konnte ich schon so viele Früchte ernten, dass inzwischen über dreißig Gläser mit leckerer Brombeerkonfitüre gefüllt sind.

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Dabei ist die Ernte an diesem wilden Gestrüpp bei richtiger Ausrüstung gar nicht so gefährlich. Auch bei sommerlichen Temperaturen ziehe ich dazu eine alte Jeans und Gummistiefel mit dicker Sohle an. Dann muss ich nicht ständig aufpassen, dass ich mal aus Versehen auf eine Ranke trete. Außerdem nehme ich eine Harke mit, dass ich mir einzelne Ranken näher heran ziehen kann. Bekanntlich hängen ja die größten und süßesten Früchte ganz weit oben.

Das Kochen ist dann eine unspektakuläre Angelegenheit: Die Früchte kurz abspülen, gründlich abtropfen lassen, in einem großen Kochtopf mit Gelierzucker 2:1 wenige Minuten sprudelnd kochen lassen, in saubere Schraubgläser abfüllen, Deckel drauf, fertig.

Die süßen Früchte kann man natürlich auch roh essen oder in einer leckeren Torte verwenden.

5 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Gudrun geschrieben am 12. August 2016, 09:53:

Ich habe auch viele Brombeeren. Da es mir zu eintönig war, nur imer einfache Brombeerkonfitüre zu kochen, habe ich den Tipp einer Bekannten mal ausprobiert: Auf 1000 g Brombeeren 2 normal große Bananen plus Saft einer Zitrone, dann mit einem Päckchen Gelierzucker 3:1 gekocht. Super Aroma! Mich stören auch die großen Kerne in meinen Brombeeren. Ich streiche die Konfitüre durch ein Sieb und habe dann Gelee. Die Kerne könnte man für eine Likörzubereitung nutzen.

 

Klaus geschrieben am 12. August 2016, 17:27:

Wäre dieser Beitrag einige Tage früher erschienen und dazu noch das Rezept von Gudrun dann wäre uns die Qual der Wahl bei der Verarbeitung der Aronia, immerhin rd 15 Kilo von einem Strauch, leichter gefallen. Aber es kommen ja noch mehr ertragreiche Gartenjahre.

 

Helga A geschrieben am 12. August 2016, 23:01:

Ich koche gerne Brombeer-Holunder-Marmelade, mit etwas Zimt und Nelkenpulver.
Doch dafür müßten die Brombeeren erst eingefroren werden, weil der Holunder noch nicht reif ist.

Pflücke ich Wildbrombeeren, statte ich mich mit dopp. Jeans, Gummistiefeln, Arbeitshandschuhen, Spazierstock zum Runterziehen der Ranken u. einer Rosenschere aus. Die Rosenschere befestige ich gegen Verlust an einer stabilen Anorakschnur, stecke sie griffbereit in die Hosentasche und binde sie am Gürtel fest. Sie eignet sich auch gut zur Dornenentfernung, wenn man an der Ranke längs entlang fegt.
Doch sehr hüten sollte man sich vor alten, trockenen und bakterienreichen Dornen, wodurch fix eine Blutvergiftung entstehen kann.
Meine Erfahrung: Nach einer Stichverletzung sollte man sofort das Pflücken beenden, Wunde desinfizieren und fix Umschläge mit Rivanol unternehmen. Dazu löst man eine Rivanol 0,1 g Tabl. in 100 ml abgekochtem Wasser auf, gibt die Lösung auf ein Mulltuch, darüber einen Plastikbeutel und eine Binde zur Befestigung. Dies mehrere Std. und über Nacht, notfalls 2-3 Tage, anwenden. Im Kühlschrank hält sich die Lös. mehrere Tage im Schraubglas. Das freiverkäufliche Mittel eignet sich bei allen infizierten Verletzungen wie Mückenstichen oder Katzenbissen.
Eure Helga A.

 

Helga geschrieben am 14. August 2016, 15:23:

So zimperlich bin ich zum Glück nicht. Mit Handschuhen würde ich schon gar nicht pflücken gehen. Heute wollte ich nur schnell eine Handvoll Früchte für die Quarkspeise holen ohne mich umzuziehen. Da habe ich mir gleich eine schöne Schramme am Bein geholt. Egal, übermorgen ist davon nicht mehr viel zu sehen.
Euch noch einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße Helga

 

konstantin geschrieben am 3. September 2016, 17:22:

Zum Glück wächst bei uns im Garten ein vier Meter langer strauch, sodass wir ganz leicht an Brombeeren kommen, und fülle und hülle. Dieses Jahr haben wir echt viele früchte. Lecker ? zum Joghurt mit Haferflocken und selbst geernteten Honig aus dem Garten. Grus Konstantin

 

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