Helgas Garten

Erdbeeren pflanzen (3.Teil)

16. Oktober 2014 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Am günstigsten ist es, die Erdbeeren bis Ende August zu pflanzen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt kein geeignetes Beet frei. Außerdem waren der August und der September bei uns mal wieder viel zu trocken. Gestern habe ich die letzten Kartoffeln geerntet und in den Keller gebracht. Nun habe ich Platz für meine Erdbeerpflanzen. Sie sind inzwischen gut bewurzelt. Sollte es jetzt noch manchmal regnen, haben sie sicher genügend Zeit, sich an ihren neuen Standort zu gewöhnen. Außerdem habe ich aus meinem getrockneten Lavendel vom vergangenen so viele Samen ausgeschüttelt, dass ich im Frühling wohl an die hundert Jungpflanzen ziehen konnte. Von diesen kommt nun ein großer Teil auf freien Stellen im Blumenbeet und im Kräuterbeet unter. Ich habe also noch genug zu tun und will nur noch ganz schnell ein paar Fotos vom Herbst zeigen:

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Die Pilzernte fiel bisher bei uns sehr mager aus. Durch die Trockenheit wuchsen die Pilze kaum und diejenigen, die es bis an die Oberfläche geschafft hatten, waren sehr madig.

 

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Herbstliche Dekoration meiner Nachbarin

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Zwischen den schon teilweise kahlen Bäumen zeigte sich gestern ein strahlender Himmel. Mitte Oktober ein schöner Altweibersommertag.

5 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Gudrun geschrieben am 16. Oktober 2014, 09:48:

Danke Helga!
Ein Teil meiner Fragen hast du schon beantwortet, ich habe aber noch eine.
Über den Sommer habe ich Erdbeeren auf den Balkon ernten können, nicht viel, aber sehr lecker.
Wie kann ich sie über den Winter bringen?
MfG Kadyz

 

Klaus geschrieben am 16. Oktober 2014, 16:16:

Pilze hatten wir in diesem Jahr mehr als genug. Getrocknet,eingefroren und eingeweckt. Selbst wenn im kommenden Jahr keine Pilze wachsen so haben wir doch auch dann noch ausreichend. jetzt wachsen die Violetten Rötelritterlinge bis in den Dezember hinein. Selbst Heiligabend war ich schon erfolgreich auf deren Suche.
Die Erdbeeren blühen und tragen auch noch jetzt im Oktober.
Dann kommen noch die Früchte des Erdbeerbaumes und der Indianerbanane. Die Kiwiernte neigt sich dem Ende zu und sie war auch wieder reichlich. Insgesamt bin ich auch in diesem Jahr wieder zufrieden mit der Ernte.

 

Helga geschrieben am 16. Oktober 2014, 16:52:

Hallo Gudrun, Erdbeeren vertragen geringen Frost. Auf dem Balkon sind sie aber in einem kleinen Kübel oder in einem Kasten. Dort kommt der Frost natürlich schneller an die Wurzeln. Sind stärkere Fröste zu erwarten, kannst du schon mal dein Pflanzgefäß auf den Boden stellen und dicht an die Hauswand rücken. Am besten ist es dann noch, wenn du eine Styroporplatte oder einen Stapel Zeitungen unterlegst zur Dämmung. Die Pflanzen kannst du mit ein paar Zweigen Tannengrün (Reste vom Weihnachtsbaum) abdecken. Auch in der kalten Jahreszeit musst du von Zeit zu Zeit mal gießen. Im Garten würden sie ja auch Regen abbekommen.
Nach zwei Jahren musst du allerdings auf dem Balkon wieder neue Erdbeeren pflanzen. Dazu musst du frische Erde verwenden. Die alte ist dann verbraucht.
Liebe Grüße Helga

 

Helga Abendrot geschrieben am 16. Oktober 2014, 18:25:

Liebe Forumsmitglieder!

Auch ich pflanzte den ganzen Herbst über noch eigene Erdbeersetzlinge nach.

Pilze fand ich dieses Jahr reichlich. Unmengen von Nelkenschwindlingen erntete ich bis jetzt auf Nachbars Wiese. Diese Sorte läßt sich getrockenet als wohlschmeckendes Suppenschwämmchen verwenden. Auch frisch Einfrieren ist möglich.

Im Wald fand ich:
Safranschirmlinge, Goldröhrlinge, Waldchampignons, Maronen,
Rotfußröhrlinge und Fichtenreizker.
Fichtenreizger sollte man allerdings nur jung verwenden und zu den anderen Pilzen beimengen, da sie allein nicht so gut schmecken.
Sie haben zudem die Eigenschaft, daß sich etwa zwei Std. nach dem Genuß der Urin rötlich verfärbt, was auf ihre Farbstoffe zurückzuführen ist.

Aber nun werden bereits die Nächte kühler, und es ist Stillstand. Sinkt die Nachttemperatur unter 10 Grad, ist der Segen vorbei. Doch im nächsten Jahr
ist für mich Saisonbeginn für Waldpilze etwa ab Mitte Sept. und ab zunehmenden Mond. Natürlich muß es genügend geregnet haben.

Frage zum Pilzfoto: Um welche Pilze handelt es sich?
Ich würde zu gerne wissen, um welche Sorte es sich beim orangefarbigen handelt.

Außerdem habe ich noch eine allgemeine Frage:
Wie baut man zum Beitrag ein Foto mit ein?

Vielen Dank und schöne Grüße von
Helga A.

 

Helga geschrieben am 16. Oktober 2014, 20:57:

Hallo Namensvetterin,
in den Kommentar hier kannst du kein Foto einfügen. Wenn du aber einen eigenen Beitrag mit Foto schreiben willst, kannst du mir eine Email schreiben. Ich würde es dann für dich veröffentlichen. Eine Email mit Foto kannst du sicher verschicken, oder?
Bei den Pilzen handelt es sich um einige Steinpilze, einen Pfifferling und zwei Rotkappen. Ich finde sie hier bei uns manchmal in der Nähe junger Pappeln. Sie sehen ähnlich aus wie die Birkenpilze.
Liebe Grüße Helga

 

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Ein kleiner Tipp

Alle Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

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