Es schneit und schneit und schneit
Seit den letzten Dezembertagen ist die Schneedecke nicht weggetaut. Zwischendurch haben wir uns mal ganz kurz der Null-Grad-Marke genähert. Da tropfte das Tauwasser schon von den Dächern, aber die weiße Decke auf Feldern und Beeten blieb erhalten. Vor kurzem hatte ich mich noch gefreut, dass es uns dieses Mal gelungen war, die Regenfässer unter der Dachrinne auszuschöpfen, bevor der starke Frost einsetzte. Als es nun vom Dach getaut hat, sind auch die Fässer wieder vollgelaufen und das große Bangen bleibt: Halten sie den Temperaturen stand oder ergeht es ihnen wie der vergessenen Gießkanne? Man ist ja leider nicht immer zu Hause und wenn es gleich wieder sehr kalt wird, nachdem es kurzzeitig etwas milder war, hat man kaum eine Chance. So werden wir vor dem nächsten Winter doch zusehen, dass wir die Regenfässer zur Seite räumen oder sogar hinlegen.
Inzwischen haben sich Menschen und Tiere mit Schnee und Kälte abgefunden und so gut wie möglich angepasst.
Die Amsel fliegt manchmal sogar ins Vogelhaus, meist sucht sie unmittelbar darunter nach dem, was Spatzen und Meisen verstreut haben.

Vor einer Woche habe ich sehr preiswert ein paar vorgetrieben Hyazinthenzwiebeln gekauft. Sie erfüllen nun die Küche mit ihrem Duft.

Eine habe ich ganz kurz mal mit nach draußen genommen. Welch ein Kontrast! Das Buchsbäumchen kaum noch zu sehen im Schnee und daneben die blühende Hyazithe.

Gerda fand das ebenfalls sehr interessant.

3 Personen haben einen Kommentar hinterlassen
nervenruh… geschrieben am 31. Januar 2010, 16:37:
Ich habe mich mit dem Winter nicht abgefunden. Das geht gar nicht. Ich warte sehnsüchtigst auf den Frühling. Zappel, zappel, zappel…
Anette geschrieben am 31. Januar 2010, 22:24:
Also, mit Schnee und Kälte abfinden, das kann ich nicht. Ich sehne mich nach milder Luft und warmer Gartenerde. Aber duftende Hyazinthen trösten auch mich wenn ich die graue Schneelandschaft vor dem Haus sehe.
LG Anette
Helga geschrieben am 31. Januar 2010, 22:37:
Ja, ihr Lieben, es bleibt uns gar nichts übrig als uns in Geduld zu üben. Auch der längste Winter hat mal ein Ende. Lieber noch den Februar mit Frost und Schnee leben und dann im März richtig loslegen als vielleicht Wochen lang nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich will doch auch wieder in der warmen Erde buddeln. Liebe Grüße Helga
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