Helgas Garten

Frühbeet nutzen zur Jungpflanzenanzucht

13. April 2011 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Wer über ein Frühbeet verfügt, kann seine Pflanzen schon zu einer Zeit heranziehen, wenn das Wetter noch nicht so richtig mitspielt.Viele Gartenfreunde nutzen ja die Fensterbretter in der Wohnung. Bei mir sind die aber ganzjährig mit Zimmerpflanzen vollgestellt.

Ich hatte mir vor ein paar Jahren ein Frühbeet bei Lidl gekauft, Aluminiumgestell mit Plastescheiben.

Es wurde hauptsächlich von unseren damaligen Katzen als Sonnenbank genutzt.

Da wir aber häufig sehr starke Winde haben, nützte alles Befestigen und Sichern nichts. Bei jedem Sturm habe ich die Einzelteile wieder in der Umgebung einsammeln müssen. Da ich versucht hatte, es im Boden sicherer zu verankern, war nach dem Sturm das Gestell total verbogen. Also habe ich das Frühbeet verschrottet.

Besser geeignet sind solche mit einer festen Umrandung mit Fenstern als Auflage. Ein solches hatte ich in meinem vorigen Garten, habe es aber dem Nachfolger überlassen.

Als ich neulich im Keller ein wenig Ordnung machen wollte, fiel mein Blick auf zwei große Aquarien/Terrarien, die seit Jahren ungenutzt sind. Da hatte ich doch ideale Frühbeete. Wir haben sie im Freien an einen sonnigen Platz gestellt und schon konnten die Töpfchen mit Gurkensamen, Kürbiskernen und Tomaten einziehen. So werden sie ein paar Wochen Vorsprung haben gegenüber Direktaussaaten im Freiland.

7 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Helga geschrieben am 14. April 2011, 07:24:

Wer entdeckt übrigens Katze Nummer drei? Sie liegt gut geschützt im Frühbeet und wird von beiden Katern bewacht. Bewacht ist ja auch nicht richtig, denn beide dösen vor sich hin.
Leider leben sie alle drei nicht mehr.

 

Gerry geschrieben am 14. April 2011, 10:10:

Das sieht ja wirklich sehr gemütlich aus – so kann man die Dinge zweckentfremden. Schade, dass Deine Katzen nicht mehr leben.

Bei mir ist es in der Wohnung und am Balkon oft auch gar nicht so einfach Pflanzen vor meiner Katze zu schützen. Ärgerlich ist es dann, wenn sich meine „gnädige Frau“ auf junge Pflänzchen legt. Da wächst nichts mehr. Wenn sie schon etwas größer sind, werden sie in Ruhe gelassen.

Mein „Anzuchtbeet“ steht übrigens auch am Fensterbrett.

 

Klaus geschrieben am 15. April 2011, 09:21:

Zum Glück habe ich keine Stubentiger, die mir die Pflanzen ruinieren. Trotzdem ist mein Treibhaus inzwischen zu klein und der Wintergarten wird langsam zum Urwald. An die Fenster des Wintergartens habe ich schon Regale gebaut und die Rückfront mit Spiegeln dekoriert um max. Licht auf die Pflanzen zu lenken. Es sind mehrere Hundert Jungpflanzen die sonnenhungrig sind. Kiwi, Tabak arabica und Afrikan. Riesenkalebassen kämpfen um die besten Plätze. Im Juni wird es dann besser, dann sind die meisten Pflanzen weg und der Garten ist zugepflanzt. Dann konzentriere ich mich auf Goldkiefer und Mammutbäume.

 

Steffen geschrieben am 15. April 2011, 18:23:

Die Erfahrungen mit den Discounter/Baumarkt-Frühbeeten mussten wir auch machen und haben uns jetzt für ein improvisiertes Früh-/Hochbeet entschlossen. Einfach in Mörtelkübeln Kompost und Erde angehäuft und aus den Resten des kaputten Folienfrühbeetes eine Abdeckung für kalte Nächte gebaut. Und im Mai werden die Kübel dann für Tomaten geräumt, da unser Garten leider viel zu klein ist. Ach, und bei uns sind es 2 Hunde, die Salat als Kopfkissen benutzen 🙂

 

Klaus geschrieben am 16. April 2011, 16:23:

Mein verflossener Hund war absoluter Fan von Salat und Gurken. Allerdings nur auf Zuteilung und nicht in Selbstbedienung. Jetzt muss ich alles allein essen !
Meine Familien helfen mir selbstverständlich dabei. Selbst angebaut schmeckt viel besser als Treibgemüse aus dem Supermarkt.
Auf diesem Wege möchte ich alle die in der Nähe wohnen für den letzten Sonntag im Mai zum „Tag des Offenen Gartens“ einladen. Es gibt auch einige Pflanzen umsonst und selbstverständlich gilt das gleiche für Kaffee und Kuchen. Seit herzlich willkommen !!!
Den genauen Ort teile ich euch noch mit.

 

Klaus geschrieben am 24. April 2011, 16:42:

Heute konnte ich mich wieder mal nicht bremsen und habe die ersten Tabakpflanzen ins Freiland entlassen. Morgen soll es ja regnen und das Wasser wird langsam knapp. Den Rasen habe ich nicht gemäht, damit nicht alles verbrennt.

 

Klaus geschrieben am 27. April 2011, 08:58:

Ich brauche eure Hilfe !
Im Kalabrienurlaub waren wir in einer Hotelanlage mit sehr schönem Park untergebracht. Alles topp Pflanzen. Von der reifen Japanischen Wollmispel,die keine Mispel ist, habe ich natürlich gekostet und die Kerne mit nach Hause genommen. Sie liegen noch wie tot im Anzuchtkasten. Dafür keimen die Samen einer mir unbekannten Kletterpflanze. Ausgehend von der Gesamtanlage muss es etwas Schönes sein und es waren an der Pflanze nur noch zwei Schoten mit je einem Kern. Die anderen Samen haben sicher schon vorher die Reise nach Deutschland angetreten. Die Pflanze ist nicht Immergrün. Die Schoten sind etwa 5cm lang und mit samtartiger Oberfläche. Da die Samen geklaut sind, müssten sie normalerweise etwas werden.
Wer kann mir helfen ???
Fotos habe ich an Helga gemailt aber sie sind vermutlich verloren gegangen.

 

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Ein kleiner Tipp

Alle Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

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