Helgas Garten

Gefräßige Kohlweißlingsraupen

13. August 2009 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

In diesem Jahr hatte ich nur ein paar Kohlrabipflanzen im Garten. Wegen der Weißen-Fliegen-Invasion wollte ich sowieso mal zwei Jahre mit Kohl aussetzen. Damit wollte ich gleichzeitig auch den Kohlweißlingsraupen die Nahrung entziehen. Aber wie es aussieht, sind diese Tiere extrem anpassungsfähig: Gibt es keinen Kohl, wird eben die Kapuzinerkresse kahlgefressen.

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So nicht, meine Lieben! Über diese hier wurde das Todesurteil gefällt und inzwischen auch vollstreckt.

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6 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Oli geschrieben am 8. August 2013, 18:28:

Hallo Helga,
wie hast Du denn das Todesurteil vollstreckt? Das Foto weckt mein Interesse sehr da ich momentan noch zum absammeln + verfüttern der Raupen an die Enten tendiere, mir die Mühe aber auch durchaus sparen könnte, hätte ich einen besseren Tipp.
Danke + Grüße,
Oli

 

Helga geschrieben am 8. August 2013, 20:23:

Hallo Oli, leider ist das Absammeln immer noch die erfolgreichste Methode. Was man anschließend mit den Raupen anstellt, bleibt jedem selbst überlassen. In dem damaligen Fall war es einfach nur das Breittreten, weil sie ja sowieso schon auf dem Weg lagen. Heute habe ich gerade wieder einen Becher voll abgesammelt. Da es vorher kräftig geregnet hatte, gab es einen Pott Wasser obendrauf und schon war es vorbei mit der Fresslust.
Ich hatte kürzlich eine Jauche aus Tomatengeiztrieben und Rainfarn angesetzt, aber so richtig zufrieden war ich mit der Wirkung nicht.
Liebe Grüße Helga

 

Oli geschrieben am 9. August 2013, 06:39:

Hallo Helga,

vielen Dank für die Antwort. Schade, ich dachte, Du hättest vielleicht eine andere „todsichere“ Methode gefunden. 😀
Von Tomaten, Brennnesseln und Wermut – wahlweise als Tee oder Auszug habe ich auch gelesen. Ansonsten halt absammeln oder Nützlinge ansiedeln: http://www.landidylle.com/garten/raupen-des-kohlweisslings
Wahrscheinlich führt – zumindest für jetzt – kein Weg an der guten, alten Handarbeit vorbei.
LG,
Oli

 

Bine geschrieben am 9. August 2013, 12:51:

Hallo Helga,

Kapuzinerkresse habe ich auch seit Jahren im Garten. Leider sitzen die meisten Raupen unter den Blättern, sodass Wasser von oben kaum hilft.
In diesem Jahr war meine Kresse von Schädlingen verschont geblieben und deshalb sehr schön anzusehen. Am letzten Sonntag hat ein heftiges Hagelgewitter meinen Garten nieder gemacht und fast alle Pflanzen zerstört hat. Was Schädlinge bei uns nicht schaffen, erledigt das Wetter. Besonders traurig bin ich über meine 13 jährigen Fuchsien, von denen nur noch die kahlen Stängel geblieben sind. Die Hagelkugeln hatten 5 cm Durchmesser. Deshalb kann man da schon nicht mehr von Körnern sprechen. Die Pflanzen werden sich auch nicht mehr erholen, da bei uns der Herbst ohnehin sehr zeitig beginnt.
Erst der lange Winter, dann die Wassermassen und nun der Hagel. Mein Gartenjahr ist praktisch beendet, bevor es richtig begonnen hat.

Liebe Grüße
Bine

 

Helga geschrieben am 9. August 2013, 13:26:

Hallo Bine, das ist ja wirklich ganz niederschmetternd. Manchmal kommt aber auch wirklich alles zusammen. Wie schade! Bei uns kommen in diesem Jahr die Schwalben nicht zum Zuge. Ich habe das arme Tier bewundert und bemitleidet, als sie in der sengenden Glut unter dem Vordach ausgehalten hat. Nun sind die Jungen geschlüpft und die Elster macht wieder täglich ihre Erkundungsrunde. Unter das Dach traut sie sich wohl nicht, aber sobald die Jungen flügge werden, schnappt sie sich die Elster.
Liebe Grüße Helga

 

Bine geschrieben am 9. August 2013, 16:01:

Liebe Helga,
wir haben in diesem Jahr die Brut eines Gartenrotschwänzchen beobachten können. Da der Nistkasten gegenüber unserer Terasse an einem tiefer gelegenen Schuppen angebracht ist, konnte der Blick ins Nest mit dem Fernglas nicht besser sein. Was dort vom Nestbau bis zum fertigen Vögelchen alles zu beobachten gab, ist erstaunlich und interessant. Die Beobachtungen habe ich in einem Vogeltagebuch niedergeschrieben.
Meine Tochter konnte es sogar in der Schule für einen Vortrag verwenden. Der Nistkasten war durch das vorspringende Dach des Schuppens gut vor Kälte und später der Hitze geschützt. Somit haben es „unsere“ 5 Jungvögel geschafft groß zu werden.
Die Nestzeit nach dem Schlüpfen hat genau 16 Tage gedauert. Elstern haben wir selten.

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Bine

 

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