Kalter Winter - weniger Schädlinge?
Es wird immer noch behauptet, nach einem kalten Winter würde es weniger Schädlinge geben. Danach müssten wir jetzt eigentlich aufatmen können. Erwiesen ist allerdings, dass die Tiere eine wirksame Überlebensstrategie entwickelt haben und damit auch gut über einen kalten Winter kommen. So finden wir in diesem Jahr bei uns, wie schon einige Male berichtet, sehr viele Schnecken. Auch die Ameisen treten in Massen auf. Nun habe ich auch schon die ersten Raupen gefunden. Ich muss bloß nachgucken, von welchem Schmetterling sie stammen.
Auch die Lilienhähnchen sorgen eifrig für Nachwuchs. Wen ich erwische, der wird geköpft.
Zum Glück werden auch die Nützlinge überlebt haben. Deshalb wird sich im Laufe des Sommers wieder ein Gleichgewicht einstellen zwischen den Plagegeistern und unseren tierischen Helfern.
Auch eine Puppe findet man öfter beim Buddeln. Das ist nicht verwunderlich, locken doch Kräuter, Blumen und Sommerflieder in jedem Jahr zahlreiche Schmetterlinge an.
2 Personen haben einen Kommentar hinterlassen
Biggi geschrieben am 14. Mai 2009, 21:00:
Du hast Recht, die Schädlinge leiden nicht unter einem kalten Winter. Schneckeneier überleben Temperaturen von -40 Grad locker.
Dein erstes Bild zeigt sogenannte Spanner, die sich auf verschiedene Pflanzen spezialisiert haben und innerhalb kurzer Zeit alles kahl fressen können. Ist aber nicht so schrecklich schlimm (sieht aber furchbar aus), weil die betroffenen Pflanzen relativ schnell neue Blätter entwickeln.
Das Lilienhähnchen habe ich auch - leider. Dagegen scheint ja gar kein Kraut gewachsen zu sein. Ich habe auch schon einen erwischt und sein Gelege entfernt.
Helga geschrieben am 14. Mai 2009, 21:16:
Danke für die Information, Biggi. Ich habe die Raupen tatsächlich an drei Stellen im Pfaffenhütchen gefunden. Da ich viele Vögel habe, werden sie mir doch hoffentlich zu Hilfe kommen.
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