Helgas Garten

Köstlich: Bratäpfel

24. Januar 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Meine Mutti benutzte trotz moderner Gasheizung bis zum Schluss ihren guten alten Kachelofen mit einer Ofenröhre. In der Übergangszeit, wenn noch nicht alles beheitzt werden musste oder im Winter bei tiefen Temperaturen wurde immer in diesem Kachelofen ein Feuer angezündet. Und wenn er warm genug war, kam ein alter Teller mit Äpfeln in die Röhre. So gab es bei ihr oft Bratäpfel zu essen. Im Haus roch es nach dieser natürlichen Köstlichkeit. Das ist es auch, woran sich die Enkel sofort erinnern, wenn über die Oma gesprochen wird. Sie hat oft erzählt, wie eine meiner Nichten sich im Herbst Bratäpfel von ihr wünschte. Sie hatte aber nur ein paar Scheite Holz verbrannt, damit es ein kein wenig gemütlicher würde. Deshalb sagte sie zur Enkelin: „Der Ofen ist noch nicht so warm, dass man darin Äpfel braten kann.“ Die Antwort der Vierjährigen: „Oma, probier es mal. Für einen Apfel wird es wohl schon reichen.“

Heute hatten wir eine kleine Ente zum Mittagessen. Die musste natürlich mit Äpfeln gefüllt werden. Und weil das  Tier nur sehr klein war, passte nur ein Apfel in den hohlen Rumpf. Deshalb habe ich kurz vor Ende des Bratvorganges noch schnell zwei Äpel lose in den Bräter gelegt und im Bratenfond garen lassen. Köstlich!

2016-01-24 11.19.49

3 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Helga A geschrieben am 24. Januar 2016, 17:30:

Liebe Forumsmitglieder!

Kleine Äpfel genieße ich im Herbst und Winter immer als Bratäpfel. Dafür eignet sich ein Jenaer Gasgefäß mit Deckel.

Zuerst weiche ich die Früchte in lauwarmes Wasser ein, rubble ggf. den Luftverschmutzungsbelag mit Gemüseputzhandschuhen (gibts bei Amazon) ab und entferne den Blütenansatz. Auch achte ich darauf,
daß um den Stiel herum alles sauber ist.

Mein Bratöfchen mit Mikrowellen und Grillfunktion eignet sich bestens dafür. Zuerst wird das Backgitter als Unterlage eingelegt, damit das Untere der Äpfel nicht anbrennt. Zur Backofenfunktion schalte ich zu Beginn kurz die Mikrowelle hinzu, damit’s schneller geht.

Für Bratäpfel eignen sich ziemlich alle Apfelsorten. Füllvariationen gibt es reichlich, wie mit: Nüssen, Marzipan, Rosinen oder man reicht Vanillesoße dazu.

Gutes Gelingen wünscht
Helga A.

 

Helga geschrieben am 25. Januar 2016, 10:20:

Hallo Helga, danke für deine Tipps. Wir mögen Bratäpfel am liebsten ohne Zutaten, einfach nur pur. Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen.
Liebe Grüße Helga

 

Mila geschrieben am 21. Februar 2016, 12:05:

Gute Idee das mit den Bratäpfeln, wir machen zu Ostern wieder Ente, dann werde ich das gleich mal probieren! LG Mila

 

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