Helgas Garten

Konfitüren versenden

25. Juli 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Gewusst wie

Ich verarbeite gern die Früchte, die im Garten gewachsen und gereift sind. Für mich stellt das keine Mühe dar, sondern bereitet mir Freude. So habe ich kürzlich einen Eimer Schwarzer Johannisbeeren in Konfitüre verwandelt. Dazu werden die Früchte gründlich gewaschen und von anhaftenden Blättern und Stielen befreit. Dann kommen die Beeren portionsweise in einen großen Kochtopf. Unter Zugabe von Gelierzucker 2:1 wird alles vorschriftsmäßig gekocht (je nach Zuckerart sind das drei bis vier Minuten).  Die heiße Masse wird sofort in saubere Schraubgläser gefüllt und mit dem passenden abgekochten Deckel verschlossen. Während des Abkühlens werden die Gläser mehrfach gewendet, damit sich die Früchte in der Masse verteilen.

Meine Schwarzen Johannisbeeren haben einunddreißig Gläser gefüllt. Einen Teil habe ich meiner Schwester gegeben, denn aus ihrem Garten stammten die meisten Früchte. Ein paar Gläser verbrauchen wir selbst, aber ein Teil ist noch zu haben. So habe ich gerade in der vergangenen Woche einer lieben Freundin ein Paket mit diversen Konfitüren geschickt. Inzwischen habe ich Erfahrungen im Versand der Gläser sammeln können. Wichtig ist, dass jedes Glas gut eingepackt ist. Als bestes Verpackungsmaterial habe ich für mich die Schaumstoffstreifen erkoren, die für das Verpacken von Weintrauben verwendet wurden. Wenn man im Laden danach fragt, bekommt man sie geschenkt.

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Jedes Glas wird einzeln eingewickelt. Mit einem Gummi habe ich den Schaumstoffstreifen befestigt. Bevor die Gläser in den Karton kommen, wird auch dieser mit den Schaumstoffstreifen ausgelegt. Und obendrauf kommt noch mal eine Schicht Schaumstoff. So dürfte jedes Glas heil beim Empfänger ankommen.

Nach den Schwarzen Johannisbeeren waren ein paar Rote Johannisbeeren zu verarbeiten. Nun folgen Mirabellen und eventuell Brombeeren. Wenn alles gut geht, wird es in diesem Jahr bei uns viel Kernobst geben. Alle Apfelbäume tragen reichlich Früchte. Das ergibt Saft, Gelee, Mus oder Kompott.

 

3 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Christine geschrieben am 25. Juli 2016, 19:22:

Liebe Helga,
gestern Abend hatte ich endlich Zeit dein Paket zu öffnen und war überwältigt von der wirklich super professionellen Verpackung. 1000 Dank noch mal für deine Mühe und den Inhalt.

 

Helga Abendrot geschrieben am 1. August 2016, 10:07:

Liebe Helga, sowie an alle im Forum!

Tipp:
kostenlose Marmeladengläseretiketten gibts bei:

Susi.suedzucker@suedzucker.de

Dazu schreibt man eine Mail und bittet um Broschüren/Etiketten.

Schöne Grüße
Helga A.

 

Helga geschrieben am 1. August 2016, 15:16:

Hallo Helga,
das ist eine tolle Idee! Herzlichen Dank. Ich bin inzwischen dazu übergegangen, jedes Konfitüreglas mit einem Etikett zu versehen. Ich dachte ja immer, ich kann mich auf mein Gedächtnis verlassen. Ich weiß, wo ich die einzelnen Sorten abgestellt habe. Ja, dachte ich… Dann räume ich mal wieder um, schiebe was zusammen, weil Gläser entnommen wurden und plötzlich überlege ich: War das nun die Schwarze Johanna oder Brombeere, war das das Pflaumengelee oder Apfel/Johannisbeere?
Da kämen mir ein paar zusätzliche Etiketten gerade recht.
Liebe Grüße Helga

 

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