Kürbisse in großer Vielfalt
Obwohl die Kürbissaison vorbei ist, will ich hier mal einige meiner unterschiedlichen Kürbissorten vorstellen. Vielleicht bekommt ja jemand Lust, sich in diesem Gartenjahr auch damit zu befassen. Lange Zeit wurde diese Riesenbeere (das ist ein Kürbis botanisch betrachtet) bei uns wenig beachtet. Man stellte im Herbst süß-saures Kompott daraus her und das war es dann auch schon. Dabei bietet der Speisekürbis vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Neben dem bereits erwähnten Kompott gibt es verschiedenste Varianten von Suppen, Aufläufen, Kuchen, Marmaladen und Gemüsebeilagen. Man sollte sich einfach mal an das eine oder andere Rezept wagen und wird sicher nicht enttäuscht sein. Wer kann sich schon vorstellen, dass dieser Kuchen mit Kürbis gebacken wurde?
Doch nun zu einigen meiner Kürbissorten:
Das ist ein Blue Balet. Die Schale ist blau-grün gefärbt, das Fruchtfleisch kräftig orange. Beim Kochen zerfällt er leicht, ist deshalb für Suppen und Aufläufe oder zum Backen bestens geeignet.
Der Butternuss ist ein hervorragender Speisekürbis. Er enthält wenig Samen und hat einen zarten nussigen Geschmack. Er passt geraspelt vorzüglich in einen Gemüsesalat, kann aber auch auf jede andere Weise zubereitet werden. Bei uns sollte man ihn im Frühling in Töpfen vorkultivieren, da er eine lange Entwicklungszeit hat.
Ein Hokkaido ist ebenfalls ein sehr guter und vielseitig verwendbarer Speisekürbis.
White baby boo liefert eine große Zahl nur etwa faustgroßer Früchte. Diese kann man gut mit Hackfleisch oder vegetarisch mit Reis, Paprika und Tomaten füllen und im Ofen garen.
Hier noch mal eine Ansammlung meiner zum größten Teil essbaren Kürbisse.
Augenblicklich habe ich von zehn Sorten Saatgut. Es ist schonend getrocknet und manuell sortiert. Sollte jemand Interesse haben, kann er sich ja mal bei mir melden.
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