Nadelbäume im Garten?
Zugegeben, ein beleuchteter Nadelbaum von drei bis vier Metern Höhe im Vorgarten hat in der Adventszeit seinen Reiz. Auch wir haben ein paar Jahre zu Weihnachten ein Bäumchen mit Wurzeln gekauft, um es nach dem Fest in den Garten zu pflanzen. Leider dauert es nicht lange und der Baum wächst mächtig in die Höhe. Aus einer Lichterkette werden schnell mehrere, wenn es noch richtig wirken soll. Und für das Anbringen der Beleuchtung braucht man dann eine lange Leiter. Will man den Garten für Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenanbau nutzen, wird man feststellen, dass sich der Abstand zum Baum, in dem nichts mehr wächst, immer mehr vergrößert. Der Nadelbaum verdrängt alle anderen Pflanzen. So haben wir im vergangenen Jahr kurz vor dem Totensonntag unsere beiden Fichten fällen lassen. Sie standen dreizehn und fünfzehn Jahre im Garten und hatten schon eine beachtliche Höhe erreicht. Dadurch hatten wir genug Zweige, um sowohl die Grabstellen auf dem Friedhof als auch die empfindlichen Pflanzen im Garten dicht mit Zweigen zu bedecken. In diesem Winter wäre ein Abdecken bisher gar nicht nötig gewesen, denn seit Beginn der Frostperiode liegt reichlich Schnee, aber das kann man ja vorher nie wissen. In anderen Jahren habe ich mir gleich nach Weihnachten bei uns in der Straße mehrere ausrangierte Weihnachtsbäume, die für die Müllabfuhr bereitgelegt worden waren, eingesammelt. Deren Zweige dienten dann immer noch als Frostschutz für Rosen, Sommerflieder, Hortensien und andere empfindliche Gewächse. Nun habe ich keine Nadelbäume mehr im Garten. Bei uns ist das aber auch nicht von Bedeutung, denn auf der gegenüberliegenden Straßenseite haben wir schon einen Wald.
1 Person hat einen Kommentar hinterlassen
Manuela geschrieben am 18. Januar 2010, 14:19:
Das musste ich auch leider feststellen. In einem relativ kleinen Garten tut man sich mit einem Nadelbaum nichts Gutes, denn darunter lassen sich nur noch bestimmte Pflanzen anpflanzen.
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