Helgas Garten

Schöne Bäume 3

20. Januar 2015 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein,Bäume

Vor ein paar Jahren hatte ich selbst die Kaiserpaulownie (Blauglockenblumenbaum) und den Trompetenbaum hier vorgestellt. Jetzt stellt Klaus uns Mammutbäume und den Tulpenbaum vor.

Mammutbäume

In der jüngsten Vergangenheit habe ich mich mit zwei „Uraltbäumen“ beschäftigt. Beide wurden von einem der „Herren von Erffa“ als Samen aus Nordamerika mitgebracht. Dies war gegen 1814, als er als Forschungsreisender diesen Kontinent bereiste. Er wurde nicht so bekannt wie Humboldt oder Brehm.
Der Bergmammutbaum ist ca. 30 Meter hoch und hat einen Stammdurchmesser von 1,70 Meter. Dies entspricht einem Zuwachs des Stammdurchmessers von etwa 1 cm/Jahr.
Bergmammut1
Um eine Verwechslung mit dem „Urweltmammutbaum“ auszuschließen ein Foto der Äste.
Bergmammut2
Die Kapsel ist verhältnismäßig klein und bildet sich ab einem Baumalter von ca. 15 Jahren und braucht zwei Jahre um auszureifen.
Bergmammut3
Mein Bergmammutbaum ist 15 Jahre alt, 7,50 Meter hoch und hat einen Stammdurchmesser von 40 cm. Eine Fichte benötigt etwa 80 Jahre um einen solchen Stammdurchmesser zu erreichen.
Bergmammut4
Tulpenbaum
In Meusebach (Dorf ohne Spatzen) bei Stadtroda wurde zum gleichen Zeitpunkt ein Tulpenbaum gepflanzt, der jetzt eine Höhe von 25 Metern und einen Stammdurchmesser von etwa 0,80 Metern erreicht hat.
Tulpenbaum1
Die Blüten haben ein fantastisches Aussehen in Form, Farbe und Menge.
Tulpenbaum2
Ist es nun ein Fluch oder ein Segen einen solchen Riesen im Garten zu haben?

 

8 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Klaus geschrieben am 26. Januar 2015, 17:50:

Auf die Bergmammutbäume als Wirtschaftsbaum kam ich während eines Urlaubes auf Zypern. Dort wurde am „Olymp“ eine Plantage dieser unverwüstlichen Bäume angelegt. Nicht nur dass sie sehr genügsam sind sind sie auch immun gegen Borkenkäfer etc. Bis sich die z.B. Borkenkäfer durch die Rinde gefressen haben sind sie an Altersschwäche gestorben.

 

Klaus geschrieben am 5. Februar 2015, 08:12:

Durch die Wärme in der Wohnung ist die Kapsel des Mammutbaumes aufgegangen und hat die Samen freigegeben. Die Kapsel hat eine Länge von nur 4 cm und eine Anzahl von 206 Samen. So viele hatte ich nicht erwartet. Jetzt geht es an die Trocknung der Samen und dann werden sie stratifiziert, bevor sie dann im Frühjahr ausgesät werden.

 

Helga geschrieben am 8. Februar 2015, 18:55:

Ich war gerade ein paar Tage in Koblenz. Da aus meinem ersten Versuch mit der Zucht einer Kaiserpauwlonie nichts geworden ist, habe ich nach einer Samenkapsel Ausschau gehalten. Dank der guten Augen meiner beiden Enkelkinder haben wir tatsächlich noch eine geschlossene Kapsel gefunden. Mal sehen, ob wir dieses Mal Glück haben werden.

 

Klaus geschrieben am 9. Februar 2015, 07:36:

Da hast du dir ja einiges vorgenommen da der Blauglockenbaum ja erst nach etwa 15 Jahren erstmalig blühen soll. Meiner zeigt bereits das zweite Jahr Blütenansätze und vielleicht klappt es diesmal.
Noch mehr Geduld verlangt der weibliche Ginkgo-Baum. Er bringt erstmalig nach etwa 35 Jahren Früchte. Meiner trägt seit 6 Jahren regelmäßig Nüsse.

 

Helga geschrieben am 11. Februar 2015, 16:04:

Lieber spät als nie, lieber Klaus.

 

Klaus geschrieben am 11. Februar 2015, 18:38:

Im TV kam vor wenigen Tagen ein Bericht über die Geschichte Chinas und auch über z.B. Strafen für den Diebstahl von Blättern des „Weißen Maulbeerbaumes“. 30 Stockschläge ist ganz schön hart wenn es nur um das Futter für die Seidenraupen ging. Oder wurden diese z.B. auch als Heilmittel genutzt. In der Literatur gibt es nur Hinweise für Blätter als Viehfutter. Vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen. Inzwischen habe ich alle 3 Maulbeerbäume wie Rot, Weiß und auch Schwarze. Auch die Nachzucht aus Samen klappt ganz gut.
LG aus Thüringen

 

Helga Abendrot geschrieben am 30. August 2015, 17:13:

Liebe Forumsmitglieder!

Zur Zeit sind für mich besonders schöne Bäume, die überall rot schimmernden Vogelbeerbäume (Ebereschen).
Es soll davon zwei Arten geben, die gewöhnliche Art und die Süße Eberesche, welche zu bevorzugen ist und lt. Nachbarin sogar bei den Vögeln in ihrem Garten zuerst verspeist wird.

Hat jemand von Euch mit diesen Beeren Erfahrung, z.B. gegen erhöhten Augendruck?
Auch würde mich die richtige Verarbeitung zu Gelee interessieren, obwohl einiges darüber im Netz steht.

Es grüßt
Helga A.

 

Helga geschrieben am 30. August 2015, 17:33:

Hallo Namensvetterin,
ich habe vor einigen Jahren mal Marmelade aus Ebereschen gemacht. Diese ist sehr herb. Vielleicht sollte man die Beeren vorher für eine Nacht einfrieren. Das wendet man ja bei verschiedenen Früchten an, um eine Umwandlung in Zucker zu erreichen. Ob man daraus Gelee herstellen kann, weiß ich nicht. Die Früchte sind ja nicht sehr saftig. Oder man müsste sie zusammen mit anderem Obst (Äpfel,Birnen) entsaften für Gelee.
Liebe Grüße
Helga

 

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