Helgas Garten

Tipps zu Pflege von Gartenbonsai

7. Januar 2013 | Autor: Patrick | Kategorie: Gewusst wie

Ein gut gepflegter Garten ist ein Ort, wo man Entspannung, Harmonie und Einklang mit der Natur findet. Ein Garten wird vor allem durch Bäume, Sträucher und Stauden geprägt und bekommt auf diesem Wege sein unverwechselbares, persönliches Gesicht. Form und Ausdruck der eingepflanzten Bäume und Pflanzen stehen für den Charakter der Gartenanlage. Die Gartenanlage gibt die Gefühle des Gestalters zurück, je individueller, desto besser. Deswegen sind bei der Planung eines Gartens die Gartenbonsais sehr beliebt, um dem Garten einen persönlichen Touch zu verpassen. Gartenbonsai sind die großen Brüder der in Japan und China kultivierten Bonsaibäumchen im Topf. Gartenbonsais werden direkt in die Erde oder in große Gefäße eingepflanzt. Meistens wählt man als Gartenbonsai immergrüne Bäume, wie Schwarzkiefer (Pinus), Eibe (Taxus), Wacholder (Juniperus), Zeder (Cedrus) und Buchs (Buxus). Man kann sie im Fachhandel in unterschiedlichen Größen erwerben. Um sie sicher und problemlos vom Fachgeschäft zum eigenen Garten transportieren zu können, können Fachkräfte beauftragt werden. Entsprechende Adressen samt Angebote kann man problemlos im Internet finden und einen Termin vereinbaren.

So werden Gartenbonsais eingepflanzt

Die ideale Pflanzzeit für die Gartenbonsais ist wie auch bei anderen Gartenpflanzen mit einem Wurzelballen, vom September bis April. Gartenbonsai, die in Töpfe oder Container kommen, kann man das ganze Jahr über einpflanzen, vorausgesetzt der Boden ist nicht gefroren. Der Wurzelballen darf nicht zu tief gesetzt werden, der Wurzelansatz soll aus der Erde herausragen. Als bester Boden für die Gartenbonsais ist ein durchlässiger, humoser Boden vorteilhaft. Koniferen brauchen ein wenig sauren Boden, um sich bestens zu entwickeln. Dazu eignen sich am besten Torfersatzprodukte, die den Säuregehalt des Bodens erhöhen.

Die weitere Pflege und Schnitt

Zum Schneiden der Gartenbonsais wählt man den Zeitpunkt aus, wenn die Kerzen ausgetrieben haben. Die Nadeln sind noch nicht ganz entwickelt. Es bleibt wichtig zu beachten, dass etwa 1/2 bis 2/3 der Kerze oder des Neuaustriebs geschnitten, bzw. gebrochen werden. Diese Arbeiten fallen in der Regel auf die Zeit von Mai bis spätestens Ende Juni an. Der Schnitt hat außer der künstlerischen keine spezielle Aufgabe – er dient ausschließlich dazu, dem Baum einen entsprechenden Ausdruck zu verleihen. Einige Gartenbonsaiarten müssen nur ganz sparsam geschnitten werden. Dazu gehört unter anderen der Kriechende Wacholder (Juniperus Communis).

1 Person hat einen Kommentar hinterlassen

Juliane geschrieben am 10. Januar 2013, 13:03:

Tolle Tipps! Hast du denn auch selbst schon Gartenbonsais angepflanzt? Vielleicht kannst du uns davon mal Fotos zeigen! Liebe Grüße, Juliane von „Mach mal“

 

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