Helgas Garten

Ungewollte Züchtung

14. Juli 2009 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Auf dem Komposthaufen hat sich mal wieder einiges aus weggeworfenen Pflanzen und Samen entwickelt. Vom Haufen selbst ist nichts mehr zu sehen. Er ist total überwuchert, aber das macht nichts. Es ist der Haufen, der zum Herbst umgesetzt werden soll. Daneben habe ich noch einen, auf den die Reste kommen, die derzeitig anfallen. So habe ich immer zwei Komposthaufen mit unterschiedlichem Verrottungsgrad. Grobe Teile wie Zweige oder die Sonnenblumenstiele können dann bei Bedarf länger liegen bleiben.

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Dieses Gewirr besteht aus verschiedenen Kürbispflanzen. Da habe ich Nizzakürbis entdeckt.

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Hier ist es ein Hokkaido.

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Auf der anderen Seite nutzt schon mal eine Kürbispflanze die Fichte als Stütze. Mal sehen, was für Früchte daran wachsen werden.

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Mitten auf dem Kompost wächst eine Zucchini, die ich so noch nie besessen hatte. Wahrscheinlich ist da ein hellgelber Zierkürbis vom vergangenen Jahr mit im Spiel gewesen. Sie ist auch bei der Größe noch sehr zart. Ich hätte sie eigentlich nicht schälen müssen, aber die Kaninchen und Meerschweinchen sollen ja auch was abbekommen.

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Eine Zucchinifrucht hatte ich vor ein paar Tagen schon mal zu Salat verarbeitet. Diese hier wurde gedünstet mit einer Zwiebel, Salz, weißem Pfeffer, Curry und mit einem halben Becher süßer Sahne verfeinert. Über Sommer lebe ich von solchen Gerichten. Da muss für mich kein Tier sterben.

6 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Gerry geschrieben am 14. Juli 2009, 15:28:

Wow – da wächst ja einiges auf Deinem Misthaufen! Ich glaube, so ein Teil muß ich mir auch zulegen.

Kann es tatsächlich passieren, dass sich Pflanzen dort „versehentlich“ kreuzen? Finde das faszinierend!

 

Helga geschrieben am 14. Juli 2009, 15:38:

Bei Kürbissen ist es durchaus möglich mit der Kreuzung, da sie ja miteinander verwandt sind. Bei einer größeren Sortenanzahl glaube ich, wird man in einem Garten sogar kaum reinerbige Kürbisse ziehen können. Aber solange der Geschmack der Früchte nicht darunter leidet, denke ich mal ist das auch unwichtig. Ich will ja damit nicht handeln.
Übrigens stelle ich mir da gerade einen Misthaufen auf deinem Balkon vor, lieber Gerry.

 

Gerry geschrieben am 14. Juli 2009, 19:23:

Ich stelle mir das auch grade vor – vor allem sollten es ja dann zwei nebeneinander sein 😉 Balkonreport-Balkon (also dort wo ich sitze und tippe) adè *fg*

Oder als zweite Möglichkeit: Einen Mini-Misthaufen – ich hab ja als Single-Haushalt auch nicht wirklich viel Bio-Müll. So Schuhkarton-Größe oder so *gg* Ob das funktionieren tät? Dann müssen’s aber auch Mini-Kürbisse sein. 😉

 

Edith geschrieben am 14. Juli 2009, 20:28:

Hallo Helga, da habe ich ja eine wunderbare Seite entdeckt, wieso habe ich noch nie gefunden? Das frage ich mich. Nun werde ich öfter mal vorbei schaun, weil man bei dir eine Menge lernen kann und alles noch mit tollen Fotos ausgeschmückt ist.
Lieber Gruß
von Edith

 

Helga geschrieben am 14. Juli 2009, 20:59:

Danke, Edith. Ich bin mit dir schon öfter durch die Natur gewandert. Ich freue mich, wenn es dir auch bei mir gefällt. Liebe Grüße Helga

 

Pandea geschrieben am 16. Juli 2009, 22:27:

Hallo.

Jedes Jahr klettert zumindest ein Kürbis an einem Tannenbaum hoch. Das stört mich nicht bis es Zeit wird zu ernten und man sich mit den spitzen Nadeln anlegen muss um die Ernte zu erreichen.
Von den diversen Kreuzungen im meinem Garten will ich gar nicht erst anfangen, nur soviel: Jedes Jahr gibt es Überraschungen in Form, Farbe und Geschmack!

Liebe Grüße
Pandea

 

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