Helgas Garten

Viel zu tun im Garten

24. Mai 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Wir immer zu dieser Zeit weiß man eigentlich gar nicht, was man zuerst machen soll. Endlich kann man die Jungpflanzen in die „Freiheit“ entlassen. Der Nachteil bei uns ist mal wieder die anhaltende Trockenheit. Etwas Regen hatten wir in der letzten Nacht, aber das Defizit der zurückliegenden Wochen ist damit nicht ausgeglichen. Zusätzlich bin ich dabei, mein Staudenbeet gründlich durchzuarbeiten. Die Maiglöckchen haben sich hemmungslos ausgebreitet und nehmen sogar den Pfingstrosen den Platz weg. Nun müssen sie das Blumenbeet endgültig verlassen. Nur unter dem Nussbaum dürfen sie noch stehen bleiben. Das heißt, ich muss eine große Fläche gründlich durcharbeiten. Die Wurzeln sind ähnlich hartnäckig wie Quecke oder Giersch. Während ich also die Maiglöckchenwurzeln ausgrabe, muss ich gleichzeitig viele Zwiebeln und Knollen von Schneeglöckchen, Hyazinthen, Narzissen und Milchsternen retten.

Die Kartoffeln haben die Trockenheit bisher gut überstanden, obwohl ich sie gar nicht gegossen habe. Da steckt wohl wirklich viel Energie in den Knollen. Die Feuerbohnen sind mal wieder ratzekahl von den Schnecken abgefressen, also muss ich noch mal nachlegen. Erstaunlich finde ich , dass die Buschbohnen nicht angefressen und die rankenden offenbar bevorzugt vertilgt werden. Tomaten und Sellerie habe ich gestern in die Beete gepflanzt, Gurken und Kürbisse schon vor ein paar Tagen.

7 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Helga A geschrieben am 24. Mai 2016, 22:53:

Liebe Forumsmitglieder!

Ich liebe meinen Garten zur Entspannung, vor wie hinter dem Haus. Vorne schenkt er mir Blumenpracht, und hinten dient er als Kräuter- und Beerengarten.
Die Maiglöckchen gewann ich bereits seit meiner Kindheit lieb, da mir oftmals zum Geb. ein betörend duftendes Sträußchen geschenkt wurde. Jedoch wurde mir damals sofort eingebläut, sich sofort wegen ihrer starken Giftigkeit die Finger zu waschen. Leider mußte auch ich sie wegen ihrer Wuchertätigkeit aus dem Vorgarten verbannen.
Hinter den Haus labe ich mich im Sommer an Erd-, Him-, Josta-, Stachel- und roten/gelben Johannisbeeren, sowie wunderbaren Japanischen Weinbeeren. Erstmalig wird meine lila Himbeerrute und die dornenlose Taybeerranke zum Tragen kommen.
Der mehltauresistente Weinstock zeigt seine ersten Blatttriebe mit Blütenansatz. Sobald genügend zarte Blätter vorhanden sind, ernte ich sie ohne Stiele zum Einfrieren oder koche sie gesalzen in winzige Gläschen ein, um daraus köstlichen Reis-Hackfleisch-Käse-Auflauf herzustellen.
Wegen des Schneckenaufkommens durch den angrenzenden Feldrand, gelingt es mir nicht, Freilandbohnen zu züchten. Daher stellte ich auf Kübelbepflanzung um, denn mein Garten bleibt absolut giftfrei. Es geht auch ohne das Grundwasser verseuchende Schneckenkorn.
Meine selbstgezogenen Tomatenpflanzen wachsen prächtig in gr. Blumentöpfen und gelochten Plastikspielzeugkisten (siehe Sperrmüll) und blühen bereits, denn sie befinden sich auf einer lockeren Erdmischung aus Vorjahreskübelerde, Hasenmist mit Holzstreu vom Nachbarn, Maulwurfserde und
eigenen Kompost. Zum Nachdüngen im Sommer, erhält jedes Gefäß noch eine Hand voll getrockneten Rinderdung aus dem Kornhaus. Um jede Tomatenpflanze mit Stab, legte ich die weißen, empfehlenswerten Elephantos-Riesenstangenbohnen. (gibts als Pfundpäckchen im türk. Laden). Bitte wegen Fäulnis nicht vorweichen! Sie bilden breite, flache und gr. Schoten, allerdings nicht fadenfrei. Per Querstab sind die Stangen für’s Hochranken verbunden. Teilweise dürfen die Bohnen auch an den Stäben des Treppenaußengeländers ranken, wo zur Verlängerung Metallstäbe mit grünen Gartenkunststoffbindern befestigt sind. Die Ernte erfolgt bis zum Frost.
Auch einige vorgezogene Hokkaidokürbispflanzen tummeln sich mit in den Kisten, wo ich später zum Panieren nur die Blüten ernten werde. Im letzten Jahr gesäte und im Zimmer überwinterte Pepperonipflänzchen, welche schon blühen, teilen sich mit den Platz.
Wer kann noch weitere gute Ideen liefern?
Frohes Gärtnern wünscht Euch allen
Eure Helga A.

 

Helga A geschrieben am 26. Mai 2016, 23:17:

Weiter möchte ich noch hinzufügen, daß ich in meine Pflanzkübel Bierfallen wegen der gierigen Schnecken bündig mit der Erde versenken mußte.

Eure Helga A.

 

Helga geschrieben am 27. Mai 2016, 14:09:

Na dann Prosit!

 

Kräuterfraala geschrieben am 29. Mai 2016, 15:39:

Hallo Helga A.

Hast du positive Erfahrungen mit Bierfallen? Meine Mutter hat welche früher aufgestellt. Leider kamen die Schnecken dann aus allen Teilen des Gartens und aus den Nachbargärten zu den Bierfallen. Also wurden Bierfallen an grenznahen Stellen im Garten aufgestellt. Nachdem dann auch noch Schnecken kamen um die Kadaver zu beseitigen oder aufgrund genügend vorhandener Bierleichen sich gesättigt und vergnügt wieder von dannen schleimen konnten, wurden keine mehr aufgestellt.

Liebe Grüße
Carola

 

Helga Abendrot geschrieben am 3. Juni 2016, 22:42:

Hallo Carola!

Zu Bierfallen greife nur bei den Kübelpflanzen, nicht in den Gartenbeeten. Es funktioniert, wenn das Bier regelmäßig erneuert wird, sonst schimmelt es. Daß Schnecken zusätzlich angezogen werden, kann ich nicht sagen.
Spät abends halte ich jedoch meistens noch zusätzlich per Taschenlampe/Stirnleuchte Ausschau.

Den besten Jagderfolg erziele ich jedoch, wenn ich bei Dunkelheit den kurzgeschnittenen Rasen abgehe und meinen Gardenastecher schwinge, denn vom angrenzenden Feld gibts ständig Plagegeisternachschub.
Etwa nach einer halben Stunde erledige ich dann noch die Kanibalen, die ihre eigenen halbierten Genossen vertilgen wollen.
Meinen Igel erwartet so ein gedeckter Tisch.

Mit liebem Gruß
Helga A.

 

Claudia geschrieben am 16. Juni 2016, 19:36:

Schöner kleiner Artikel. Ich werde auch mal wieder ranmüssen. 😀

PS: Im 2. ABsatz ist ein kleiner Fehler. Da steht „Trockheit“ anstatt „Trockenheit“.

Sonnige Grüße, Claudia

 

Helga geschrieben am 16. Juni 2016, 20:22:

Hallo Claudia, danke für den Hinweis. Das war mein Test, ob überhaupt jemand den Beitrag gründlich liest. Grins.
Liebe Grüße Helga

 

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