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Welche Energiequelle fürs Eigenheim?

14. März 2011 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Vor dem Bau oder Umbau eines Hauses gibt es viele Dinge zu bedenken. Ein nicht unwichtiger Faktor ist die Energiequelle. Wenn man zwischen verschiedenen Quellen wählen kann, lohnt sich schon eine genaue Recherche. Man muss bedenken, dass bereits geringe Preisunterschiede im Laufe der Jahre sich zu beachtlichen Summen addieren. Niemand kann in die Zukunft sehen, aber tendenzielle Entwicklungen kann man schon vorhersehen. So haben wir uns vor sechzehn Jahren für eine Gasheizung entschieden. Heute ist man nicht mehr unbedingt auf einen lokalen Anbieter angewiesen, sondern kann auch anderswo günstiges Gas beziehen.

Anfangs konnten wir dafür nur Flüssiggas nutzen. Dazu wurde ein Behälter auf dem Grundstück deponiert und mit Flüssiggas befüllt. Wir wussten aber von Anfang an, dass das Verlegen einer Gasleitung im Ort geplant war. Deshalb hatten wir uns erkundigt, ob eine Umstellung von Flüssiggas zu Stadtgas problemlos erfolgen könnte. Das war der Fall. Es mussten nur am Gasherd und an der Heizungsanlage die Düsen ausgewechselt werden und schon war der Weiterbetrieb der gesamten Anlage möglich.

Die ersten Gasherde bei uns wurden ja mit auswechselbaren Gasflaschen betrieben. Das barg immer eine gewisse Gefahr für die Nutzer, denn unsachgemäß angeschlossene Gasflaschen führten immer mal wieder zu Unfällen. Da war der fest angeschlossene Gastank auf dem Hof schon wesentlich sicherer. Dabei musste man auch keine Sorgen haben, dass während eines Kochvorgangs der Gasvorrat verbraucht wäre, wenn man regelmäßig kontrolliert hatte. Noch größer ist die Sicherheit bei einer Gasleitung. Außerdem sind die neuen Gasherde so eingerichtet, dass Gas nur austritt, wenn es entzündet ist.

Gas ist ein sauberer Brennstoff mit einer recht hohen Energieausbeute und geringem Arbeitsaufwand für den Nutzer.

4 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Gerry geschrieben am 15. März 2011, 10:23:

Hmm…das mit dem Gas ist so eine Sache. Zum Kochen finde ich es wirklich toll und bin etwas trauig, dass ich nur einen E-Herd in meiner Wohnung habe.

Aber man sollte auch bedenken, dass Gas letzten Endes auch nur ein Nebenprodukt der Erdölindustrie ist. Somit ist man von den „Öl-Bossen“ genauso abhängig wie bei Erdöl. Auch wenn Erdgas oft als saubere Energie hingestellt wird, die Förderung erfolgt letzten Endes auch auf Erdölfeldern.

 

Klaus geschrieben am 15. März 2011, 17:57:

Mir hat die Natur die Entscheidung abgenommen. Durch den starken Borkenkäferbefall in unserem Wald fällt ausreichend Holz für die Heizung an. Andere Verwertungsmöglichkeiten haben wir derzeitig, durch die Pleite eines Großabnehmers, nicht. Es ist ein mühsames Unterfangen. Fällen der Bäume,Entrinden, lagern, in transportable Stücken sägen, spalten und stapeln. Als Rentner hat man ja jede Menge Zeit und man spart das Geld fürs Fitnesscenter.
Da wir unter Denkmalschutz stehen, ist Fotovoltaik auch nicht möglich. Das gleiche gilt für Windenergie.
Das Kaminfeuer entschädigt dann für alles.

 

Helga geschrieben am 16. März 2011, 19:27:

Ja, wie gesagt, kann niemand in die Zukunft sehen. Und irgendwann werden auch einem Rentner schwindende Kräfte oder gesundheitliche Probleme (möge das für dich noch in sehr weiter Ferne liegen, lieber Klaus) die Holzgewinnung erschweren oder sogar unmöglich machen. Außerdem kann man leider immer wieder beobachten, wenn erst mal ein Produkt teurer wird, ziehen auch viele andere nach: Erdöl-Erdgas-Benzin-Diesel-Holz. Wohin man auch schaut, wir sind doch in vielen Bereichen bei Euro-Preisen, die wir früher in gleicher Höhe in DM beglichen haben.

 

Klaus geschrieben am 17. März 2011, 08:32:

Hallo Helga !
Noch kann ich mein Arbeitspensum erledigen, aber ich habe auch an die Zukunft gedacht und den Wald an die Kinder übergeben. Erst waren sie nicht so begeistert davon, aber jetzt rechnen sie mit und eine Einsparung von etwa 1500 Euro pro Jahr sind doch auch nicht zu verachten. Inzwischen betrachten sie die „Holzwerbung“, so nennt man das, als Fitnesstraining in frischer Luft. Bei der Heizung sind wir inzwischen „störfrei“.
Für die Zukunft habe ich mir auch Gedanken gemacht und ziehe Bergmammutbäume, Urweltmammutbäume und Goldkiefern für die Anpflanzung im Wald. Diese sind gegen Borkenkäfer und Co. unanfällig. Desweiteren sind sie standfester als Fichten. Nur ein Problem gibt es beim Bergmammut. Er sieht als Weihnachtsbaum fantastisch aus und die Gefahr des Diebstahls ist enorm, zumal unser Wald direkt an einer Straße liegt. Ich lass mir etwas einfallen !

 

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