Helgas Garten

Welcher Weihnachtsbaum soll es sein?

12. Dezember 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Diese Frage wird wohl in jedem Jahr in der Vorweihnachtszeit in der Familie diskutiert. Es sei denn, man hat einen künstlichen Baum, der nur noch aus seiner Verpackung geholt werden muss. Dieser wäre allerdings für mich keine Option. Dann würde ich lieber ganz auf einen Weihnachtsbaum verzichten. Früher hielt sich bei uns das Angebot an Bäumen in Grenzen. Meist gab es Kiefern, die in unseren Wäldern zum Beispiel unter Hochspannungsleitungen angepflanzt wurden. Sie mussten sowieso mit einer bestimmten Höhe gefällt werden. Heute kann man zwischen verschiedenen heimischen und auch weniger bekannten Nadelbäumen wählen. Da muss man also schon überlegen, welche Ansprüche man an seinen Weihnachtsbaum stellt und wie viel Geld man dafür ausgeben möchte. Kiefern sind im Wuchs nicht so dicht wie Fichten oder Tannen. Dafür verlieren sie aber selbst im warmen Zimmer nicht so schnell die Nadeln. Fichte haben spitze, stechende Nadeln, sind also nicht gut geeignet für eine Familie mit kleinen Kindern. Tannen haben weiche Nadeln. Außer den Bäumen, die bereits unmittelbar nach dem ersten Advent auf Märkten angeboten werden, kann man in vielen Revieren auch selbst auf ausgewiesenen Flächen seinen Baum schlagen. Dieser Waldwichtel hatte jedenfalls seine helle Freude daran, mit dem Papa den passenden Baum aussuchen und absägen zu helfen.

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Wir hatten in den ersten vier oder fünf Jahren nach dem Umzug in unser Haus Bäume mit Wurzeln gekauft. Diese Bäume haben wir anschließend in den Garten geflanzt, es aber bald bereut. Sie nehmen schnell im Garten zu viel Platz weg und verdrängen andere Pflanzen. Zwei Bäume waren schon zu groß geworden, sodass wir sie fällen mussten. Ein paar andere konnten wir noch ausbuddeln und im Wald „auswildern“. Wir haben uns auch dieses Mal für einen Baum mit Wurzeln entschieden, denn nach dem Unwetter vom vergangenen Jahr ist im Wald auf der anderen Straßenseite noch viel Platz.

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