Helgas Garten

Wie geht es weiter mit dem Wald?

20. April 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Am fünfzehnten August vergangenen Jahres hatten wir bei uns ein schlimmes Unwetter, dem fast der gesamte Wald auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Opfer fiel. Das meiste Holz wurde bald darauf abtransportiert. Es liegt nur noch wenig Bruchholz herum. Aber es tut sich nun auch nichts weiter. Dadurch, dass nun viel Licht auf den Waldboden fällt, wachsen Gräser und Kräuter. So werden wohl auch die wenigen Jungpflanzen, die nicht durch die Maschinen beschädigt worden waren, sich entfalten können. Im Zuge der Straßensanierung wurden vor ein paar Jahren bei uns in der Straße Ahornbäume gepflanzt. Seitdem wachsen in meinem Garten an allen möglichen Stellen Ahornsämlinge. Bis zum vergangenen Jahr habe ich sie radikal bekämpft. Heute habe ich allein im Blumenbeet elf Sämlinge gefunden, vorsichtig geborgen und in große Blumentöpfe gepflanzt.

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Wenn nichts weiter passiert, werde ich sie in ein paar Jahren in den ehemaligen Wald umsiedeln. Auch fünf Walnussbäume, die aus versteckten Nüssen in meinem Garten gewachsen waren, haben dort schon ein neues Zuhause gefunden.

DSCI1979

Und hier habe ich erst mal jede Menge Kürbiskerne versteckt. Ob sie auf dem Waldboden wachsen werden, weiß ich nicht. Es ist ein Versuch. Die Kerne habe ich im Laufe des Winters aus meinen Kürbissen gepuhlt.

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Ich muss mal gucken, ob ich nicht noch irgendwo ein paar kleine Kiefern ausbuddeln kann, die anderswo sowieso weichen müssten.

2 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Elke geschrieben am 20. April 2016, 20:49:

Hallo Helga, Du forstest auf, find ich Klasse! Falls Du Sämlinge vom roten Ahorn haben willst dann topfe ich welche
und schick sie dann. Ich habe einen im Garten und der hat sich auch ausgiebig versamt.
Liebe Grüsse Elke

 

Helga geschrieben am 21. April 2016, 08:27:

Hallo Elke,
danke für dein Angebot. Ahorn finde ich hier in der Umgebung genug, wahrscheinlich sogar noch etwas größer als in meinem Garten. Außerdem besitzt einer meiner Söhne ein kleines Stück Wald. Dort werde ich bei Gelegenheit ein paar junge Buchen ausbuddeln.
Der Wald auf der anderen Straßenseite gehört uns ja nicht. Aber mir tut es weh, dass er jetzt so ausgelichtet ist. Wer es nicht selbst gesehen hat, wird es kaum glauben, welch mächtige Eichen hier in wenigen Minuten entwurzelt wurden. Du kannst auch hier noch mal lesen. In einigen Jahren wird es schon wieder anders aussehen.
Liebe Grüße Helga

 

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