Helgas Garten

Wie kann man die Wartezeit überbrücken?

1. Februar 2010 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Aus jedem Gartenblog kann man die Ungeduld herauslesen, endlich wieder im Garten zu buddeln, zu beobachten oder auch nur zu entspannen. Aber schon unsere Vorfahren wussten: In der Ruhe liegt die Kraft. Es nützt absolut nichts, wenn man nun den Schnee zur Seite schiebt und den Boden bearbeitet. Hier sollte man wirklich abwarten und Tee trinken, am besten Melissentee. Der beruhigt.

Inzwischen kann man sich Gedanken machen über Gartengestaltung oder Fruchtfolge oder in Fachbüchern oder anderen Blogs lesen. Wer selbst Samen abgenommen hat, sieht nach, ob alles schön trocken ist und keine Schädlinge sich daran sattgefressen haben. Ansonsten kann man jetzt die Samen besorgen, die man für die nächste Saison braucht. Hat man noch Frostkeimer wie Kuhschelle, Leberblümchen, Bärlauch oder Christrose, sollte man sie spätestens jetzt in Schalen aussäen und draußen geschützt aufstellen.

Aus leeren Quark- oder Joghurtbechern lassen sich kostenlos haltbare Stecker herstellen, um die Saatreihen zu markieren.

Und auf keinen Fall die Pflanzen im Winterquartier aus den Augen lassen: Ab und zu ein wenig Wasser, auf Schädlingsbefall kontrollieren und nicht zu warm stellen. Gerade Geranien wollen bei den ersten Sonnenstrahlen schon gern wieder austreiben und bilden dann lange, dünne, kraftlose Triebe.

Es gibt also genug zu tun. Und spätestens beim ersten Muskelkater oder schmerzendem Rücken im Frühling wird man daran denken, wie schön geruhsam doch der Winter war. Deshalb genießt ihn noch ein wenig!

4 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Ulinne geschrieben am 1. Februar 2010, 13:54:

Ach, ich mache mir im Moment auch noch überhaupt keinen Druck, was die Gartenarbeit angeht. Im Gegenteil, ich genieße es, dass nichts gemacht werden muss.
Danke für deinen Tipp mit den Joghurt-Bechern. Ich hab mir bisher die Pflanzreihen-Stäbe immer gekauft, aber in diesem Jahr werde ich es mal so probieren, wie du es empfohlen hast. Gute Idee!
Was deine nicht blühenden Amaryllis angeht: Ich weiß ja nicht, wie lange du die schon wieder auf der Fensterbank hast, aber bei mir hat es auch eine ganze Weile gedauert, bis sich die erste Blüte blicken ließ. Jetzt bei der rosafarbenen hatte ich schon gar keine Hoffnung mehr, und nun ist sie doch da. 😉
Also: vielleicht noch ein bissel abwarten …

LG – Ulrike

 

Sisah geschrieben am 2. Februar 2010, 08:39:

Du kannst ruhig zugeben, dass auch Du allmählich die Nase voll hast vom ständigen Schnee.Den Tip mit den Jogurtbechern finde ich ja gut, wenn du sie nur als Markierung nutzen willst. Allerdings brauche ich inzwischen immer eine Erinnerungshilfe, was ich eigentlich, wann versenkt habe. Ich brauchte da mal einen guten Ratschlag, wie man solche Schilder dauerhaft beschriftet.
LG
Sisah

 

Gosia geschrieben am 2. Februar 2010, 10:23:

Hallo,
ich werde heute meine Paprikas und die Löwenmäulchen aussäen. Egal ob wir Schnee haben!

Ich will auch in den Garten!

 

Helga geschrieben am 2. Februar 2010, 20:21:

Hallo ihr Lieben, ihr wisst ja als geborener Ossi hat man sich immer zu helfen gewusst. Ich sammle z.B. am Neujahrsmorgen die Stiele von den Raketen ein, die die Nachbarschaft in die Luft geschossen hatte. Diese Stiele dienen als Stütze in Blumenkästen oder als Schilderhalter zu Markierungszwecken. Die Joghurtschilder lassen sich auf der Rückseite gut mit einem Edding beschriften. Im vergangenen Jahr habe ich sogar die hölzernen Stiele vom Eis am Stiel verwendet, um die unterschiedlichen Kürbissorten zu kennzeichnen.
@ Sisah: Wir werden eben nicht jünger. Bei der Menge der gespeicherten Informationen gibt sich unser Gehirn nicht mehr mit solchen Nebensächlichkeiten ab.
@ Gosia: Hoffentlich hast du nachher genug Platz für die Jungpflanzen, ehe sie nach draußen können.

 

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