Helgas Garten

Wirksames Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit

9. April 2017 | Autor: Helga | Kategorie: Rezepte und Hausmittel

Viele Menschen fühlen sich zu Beginn des Frühlings erschöpft. Das liegt oft am Mangel an Sonnenlicht und damit auch am Vitamindefizit. Dazu kommt dann immer noch die in meinen Augen sinnlose Zeitumstellung, die viele für eine gewisse Dauer aus dem Gleichgewicht bringt. Egal, welche Zeitung oder Zeitschrift man durchblättert, überall werden Präparate zur Vitaminversorgung oder Nahrungsergänzungsstoffe angepriesen. Dabei sind solche Dinge bei ausgewogener Ernährung und einem gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus völlig überflüssig.

Ich bin heute nur kurz im Garten und vor der Haustür gewesen und habe uns einen tollen Muntermacher „gezaubert“, ein grünes Süppchen. Da die ersten Kräuter besonders zart und vitaminreich sind, wird es das bei uns in den nächsten Tagen noch öfter geben. Ich habe im Augenblick reichlich Schnittlauch, Bärlauch, Estragon, Oregano, Salbei, Thymian, Ysop, etwas Petersilie (aber zur Not noch reichlich eingefrorene) sowie Giersch und Brennnessel und ein Blättchen Liebstöckel.

Zubereitung der grünen Suppe:

Frische Kräuter sammeln, gründlich abspülen und grob hacken. Dabei trenne ich die Kräuter, die man mitkocht von denen, die zum Schluss roh zugegeben werden. In einen Kochtopf gibt man pro Person etwa einen Esslöffel Butter und zerlässt diese. Ist die Butter geschmolzen, kommt genau so viel Mehl dazu. Ist das Mehl hellblond angeschwitzt, löscht man mit kochendem Wasser ab und gibt die zerkleinerten Kräuter dazu. Giersch, Brennnessel, Oregano, Salbei, Ysop, Liebstöckel und Thymian lässt man etwa zwei Minuten mitköcheln (länger ist nicht nötig). Wenn man das Süppchen vom Herd genommen hat, gibt man Schnittlauch, Petersilie, Estragon und Bärlauch dazu. Zum Schluss schmeckt man noch mit einer Prise Salz ab – fertig.

Wer es lieber mag, kann die Suppe natürlich pürieren. Aber selbst die Brennnessel ist gehackt und leicht angegart völlig harmlos.

Außerem gibt es bei uns nun wieder frische Kräuterbutter und Rührei mit Schnittlauch.

1 Person hat einen Kommentar hinterlassen

Sisah geschrieben am 12. April 2017, 10:33:

Hallo Helga,
trotz Bärlauchsüppchens, das ich so ähnlich zubereite wie die beschriebene Kräutersuppe hat es mich heftig erwischt.Nicht nur ein grippaler Infekt, sondern auch ein heftiger Herpes-Ausbruch zeigte mir, dass das Immunssystem wirklich frühjahrsmüde ist. Allerdings können ja die Kräuter nur den Vitamin C Mangel helfen auszugleichen…Vitamin-D Mangel ist ja viel heftiger um diese Jahreszeit.Also nichts wie raus in das Licht…
Viele Grüße Sisah

 

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