Helgas Garten

Zierpflanzen erfolgreich überwintert

3. April 2011 | Autor: Helga | Kategorie: Zierpflanzen

Da wir in der Woche vor Ostern renovieren wollen, kann ich nicht mehr alle Pflanzen im Haus behalten. Deshalb sind bereits die Oleander ins Freie umgezogen. Sie vertragen sowieso leichte Fröste. Außerdem kann ich sie notfalls immer noch ganz dicht ans Haus stellen und mit Folie oder Papier abdecken. Hauswände speichern die Wärme des Tages und werden deshalb auch in kalten Nächten nicht so kalt wie eine freie Fläche.

Die Oleander haben die niedrigen Temperaturen im ungeheizten Zimmer gut überstanden und werden nun im Freien hoffentlich wieder viele Blüten ausbilden.

Die ersten Geranien habe ich bereits am Donnerstag auf der überdachten Brüstung zum Kellereingang abgestellt.

Sogar der Rosmarin hat in diesem Jahr schon Blüten. Bei ihm muss ich aber aufpassen. Sollte es noch mal kälter werden, geht es sofort wieder ins Haus zurück.

Und meine Amaryllis hat heute ihre erste Knospe geöffnet. Ich hatte die Zwiebel im Keller vergessen und erst spät heraufgeholt.

4 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

klaus geschrieben am 8. April 2011, 06:34:

Aus dem Urlaub in Kalabrien bin ich wieder zurück und habe eine Vielzahl von Eindrücken mitgebracht. Etwas neidisch bin ich wegen der dort gedeihenden Pflanzen, die keinen Winterschutz benötigen. Den Traum von einer fruchtenden Dattelpalme habe ich unter nicht realisierbar eingestuft.In diesem Gebiet haben es mir die Mispeln angetan, die jetzt voller Früchte, auch Loquat genannt, hängen. Es ist ein Massenträger, der jedoch kleinwüchsig ist. Mein Baum, im vergangenen Herbst gepflanzt, hat trotz starkem Winterschutz nicht überlebt. Jetzt versuche ich es mit den mitgebrachten Samen nochmals und drücke mir selbst die Daumen. Durch den sehr hohen Vitamin C Gehalt helfen die Früchte auch sehr gut gegen grippale Infekte. Vielleicht hat jemand von euch bessere Erfahrungen und kann mir helfen.

 

Helga geschrieben am 8. April 2011, 15:29:

Hallo Klaus, ich habe schon überlegt, ob du nun pausenlos im Garten buddelst oder ob dich die Grippe umgehauen hätte. Mir haben deine Kommentare gefehlt!
Ich hoffe, ihr habt euch gut erholt, um nun mit frischen Kräften im Garten zu schaffen.
Liebe Grüße Helga

 

Klaus geschrieben am 8. April 2011, 16:59:

Hallo Gartenfreunde !
Helga, du hast in beiden Vermutungen recht. Die Grippe hatte mich tatsächlich im Urlaub erwischt. In Kalabrien war es kühler als zu Hause und der ständige auflandige Wind hat uns zu schaffen gemacht. Zum anderen hatte ich sowieso nur Augen für die Flora, insbesondere für die Japanische Wollmispel, nicht zu verwechseln mit der heimischen Mispel, die erst in der Nachreife genießbar wird.
Selbstverständlich habe ich Früchte geklaut und sie auch gegessen. Sie schmecken etwas säuerlich aber helfen sehr gut bei Halsschmerzen. Und immer wieder von Gästen die Frage was das für eine Pflanze ist. Da konnte ich so richtig klugsch….
Bei den vielen Nachzuchten habe ich schon fast keinen Platz mehr im Wintergarten und im Gewächshaus und dazu das „Unkraut“. Kakaoblumen und Disteln vom Nachbarn, als ob ich nicht selbst genug davon habe.
Trotzdem freue ich mich schon auf den „Tag des Offenen Gartens“ letzten Sonntag im Mai.
Ich habe deinen Blog nicht vergessen !
LG Klaus

 

Klaus geschrieben am 18. April 2011, 11:03:

Wird nun richtiger Frühling oder halten mich meine Wildbienen nur zum Narren.
Im vergangenen Jahr habe ich erstmalig ein Bienenhotel gefertigt. Einen Holzklotz habe ich mit unterschiedlichen Bohrungen versehen und im Efeu festgebunden. Das Holz war frisch aus dem Wald und dadurch noch etwas feucht. 3 Löcher waren im Herbst besetzt und jetzt sind die Wildbienen ausgeflogen. In diesem Jahr erwarte ich noch mehr Hotelgäste. Das Holz wird sicher im Sommer noch trockener und damit für die Bienen interessanter. In der Nachbarschaft habe ich einen Mirabellenbaum der jetzt schneeweis vor Blüten ist. Er ist für meinen Mandelbaum eine starke Konkurrenz, da beide zur gleichen Zeit blühen und ohne Hilfe werden die Wildbienen und Hummeln immer weniger.

 

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