Helgas Garten

Aussicht auf reiche Ernte

23. August 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Zuerst dachte ich ja, dass meine Kürbisernte in diesem Jahr ausfallen würde. Durch die Trockenheit hatten die Pflanzen kaum Früchte angesetzt. Aber trocken war es bei uns ja schon in den letzten Jahren. Und es gab doch immer noch genug zu ernten. Nun gehen die Blätter teilweise ein und man kann die Früchte deutlich besser sehen. Es sieht nach einer guten Ernte aus. Besonders in den Sträuchern hat sich mal wieder so manch eine Kugel versteckt.

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Hier hat sich einer über den Zaun gehängt und wird nun abgestützt, damit er nicht abreißt.

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Blue Ballet ist von Natur aus gut getarnt.  Aber bisher habe ich im Herbst noch jeden gefunden.

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Der Holunder wird langsam reif.

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Für die Amseln ist für die nächsten Wochen Futter im Überfluss vorhanden. Wir haben vier Ebereschen auf dem Hof und alle sind reichlich mit Früchten besetzt.

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6 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Sara (Herz und Leben) geschrieben am 25. August 2016, 01:04:

Dann war es bei Euch also auch so trocken. Ich hatte witzigerweise eine Melone im Garten, die sich selbst ausgesamt haben muß. Sie schmeckte allerdings trocken wie Stroh, ungenießbar. 😉 Allerdings stand sie viel zu eng im Beet, da sie ja ungewollt heranwuchs und wurde weder gedüngt noch extra gegossen.

Liebe Grüße
Sara

 

Klaus geschrieben am 25. August 2016, 07:16:

Was machst du mit deinen „Vogelbeeren“? Lässt du sie alle für die Vögel? Ich habe eine „Edeleberesche“ in meinem Garten von der ich in den vergangenen Jahrzehnten noch nie geerntet habe. In diesem Jahr sind die Beeren besonders groß und ich überlege die Beeren ausnahmsweise mal für mich zu verwenden. Ich brauche eine Entscheidungshilfe!

 

Helga geschrieben am 25. August 2016, 13:30:

Hallo Sara,
von deiner Melone hatte ich schon erfahren, als ich dich „besucht“ habe. Ich denke auch, dass wir trotz der Hitzeperioden insgesamt nicht das richtige Klima für Melonen haben. Sonst wäre ja schon mal jemand auf die Idee gekommen, sie hier großflächig anzubauen.
Hallo Klaus,
ich habe auch eine Edeleberesche und drei wilde. Vor Jahren hatte ich mal Ebereschenbeeren mit Holunder zusammen entsaftet. Wir fanden das nicht so toll. Allerdings habe ich noch eine Broschüre aus dem Verlag für die Frau, Leipzig 1984 Wildfrüchte, Wildgemüse, Wildkräuter. Darin wird die Edeleberesche wegen ihres hohen Gehalts an Eisen und Vitamin C sehr empfohlen. Man kann die Blüten trocknen und als leicht abführenden Tee ohne Nebenwirkungen verwenden. Die Früchte können nach dieser Broschüre als Saft, Kompott, kandiert oder gertocknet wie Rosinen verarbeitet werden. Man soll danach im Winter täglich mehrere getrocknete Beeren kauen, um die Abwehrkräfte zu mobilisieren.
Ich will dieses Mal einige Dolden trocknen und sie dann im Winter den Amseln anbieten. Jetzt aasen sie wieder sehr damit rum, weil sie selbst sehen, dass es Früchte im Überfluss gibt.
Liebe Grüße Helga

 

Klaus geschrieben am 25. August 2016, 14:38:

Mein Wissen über die „Edeleberesche“ habe ich aus dem Buch „Seltenes Kern-,Stein- und Beerenobst“ von Friedrich/Schuricht aus dem Jahre 1989, des Neumann Verlages Leipzig. Nur eine Frage kann mir dieses Buch nicht beantworten nämlich die danach ob ich der Fressgier der Amseln und Spechte oder meiner Gesundheit den Vorrang geben soll. Deine Infos werde ich auf jeden Fall im Auge behalten. Insbesondere die Rezepte! Inzwischen bin ich auch aus dem Alter raus in dem man die Leiter freihändig hoch rennt. Auch dies und die derzeitige Hitze muss ich berücksichtigen. Na mal sehen.
LG Klaus

 

Thomas geschrieben am 5. November 2016, 18:51:

Sieht nach einer super Ernte aus! Die Kürbisse können sich wirklich sehen lassen. Bei mir sah es leider dieses Jahr nicht so gut aus. Freut mich aber umso mehr, dass es bei dir besser geklappt hat! Beste Grüße, Thomas

 

Helga geschrieben am 6. November 2016, 18:05:

Hallo Thomas,
es gab auch in diesem jahr wieder eine Menge Kürbisse zu ernten. Sie waren wegen der Trockenheit relativ klein. Aber viele Leute wollen ja sowieso nicht solch große Exemplare. Da wir im September und Oktober Regen hatten, haben die Pflanzen sich noch ganz gut erholt. Ein Teil der Ernte ist inzwischen weggegeben worden, die anderen Kürbisse warten auf ihre Verarbeitung. Und wenn nichts passiert, können sie getrost noch ein paar Monate kühl gelagert werden.
Liebe Grüße Helga

 

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