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Bratfische sauer einlegen

8. Oktober 2011 | Autor: Helga | Kategorie: Rezepte und Hausmittel

Es gibt zwölfjährige Kinder, die noch nie einen Fisch von innen gesehen haben, ja noch nicht mal einen echten Fisch auf dem Teller hatten. Sie kennen höchstens Fischstäbchen als essbare Fische. Mein Nachbar fragte mich heute, ob ich eine Portion Fisch haben möchte. Seine Gefrierkapazität sei erschöpft. Da sage ich doch nicht nein. Also reichte er mir eine Schüssel über den Zaun. Darin lagen vierzehn prächtige Güstern (ähnlich dem Blei). Nun, unter einer Portion stelle ich mir ein paar weniger vor. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut. Was macht man nun mit solch einer großen Portion?

Fische küchenfertig vorbereiten:

Zuerst werden die Fische geschuppt, dann werden der Kopf ab- und der Bauch aufgeschnitten. Daraus werden die Eingeweide entfernt. Nun werden sie in Wasser mit einem Schuss Essig gewaschen. Nach dem Waschen lässt man sie gut abtropfen  und salzt sie. Man nennt die Vorbereitung auch die „Drei-S-Regel“ (säubern, säuern, salzen).

Fische braten:

Die vorbereiteten und gut abgetropften Fische wälzt man in Mehl und brät sie dann in heißem Fett von beiden Seiten schön knusprig braun. Sie schmecken so frisch gebraten schon hervorragend. Allerdings war die „Portion“ einfach zu groß für den Sofortverbrauch. So habe ich mich entschlossen, den Rest sauer einzulegen.

Bratfische sauer einlegen:

Die fertig gebratenen Fische legt man in eine Schüssel, gibt eine geschnittene Zwiebel und einen sauren Sud darauf.

Sud: 1 l Wasser aufkochen mit 1/2 TL Salz, 1/2 TL Essigessenz, 1 Lorbeerblatt, 1 – 2 Pimentkörner, 1 TL Senfkörner, 1 – 2 Korianderkörner, abkühlen lassen und auf die Fische geben

Da die Katzen schon das Putzen ganz interessiert verfolgt hatten, sollten Gerda und Mulli natürlich auch ihren Anteil bekommen. Dazu habe ich die abgeschnittenen Köpfe mit kochendem Wasser übergossen und etwa 15 Minuten ziehen lassen. Dann bekamen meine Samtpfötchen ihre Fischsuppe serviert. Für sie gab es keine Gewürze und schon gar kein Salz zum Fisch. Es hat ihnen trotzdem sichtlich gut geschmeckt.

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