Helgas Garten

Die echt unangenehme Seite des Herbstes

22. Oktober 2010 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Vier Grad, Nieselregen und ein leichter Wind. Ich kann mir bessere Bedingungen vorstellen, um im Freien zu arbeiten. Hilft alles nichts, die Knollenbegonien müssen raus. Ich habe sie bereits seit einer Woche nicht mehr gegossen. Dadurch ist die Erde gut ausgetrocknet. Zunächst einmal werden die oberirdischen Pflanzenteile vorsichtig entfernt, soweit sie überhaupt noch vorhanden sind. Dann werden die Knollen aus der Erde genommen und abgeputzt, das heißt anhaftende Erde und Wurzeln werden entfernt. Dabei stelle ich fest, dass einige Knollen von Kellerasseln mächtig angefressen wurden. Dieses Viehzeug hat sich in den letzten Jahren massiv vermehrt. Zu stark geschädigte Knollen kommen gleich auf den Kompost. Sie haben im Frühjahr sowieso keine Chance mehr. Die restlichen heilen Knollen kommen in den Keller in eine flache Schale und werden mit einer dünnen Schicht Hobelspäne abgedeckt. Anschließend werden die Blumenkästen und Pflanzschalen restlos ausgeleert. Die Erde vermische ich mit wenig gut verrottetem Pferdemist, den wir vor ein paar Tagen bekommen haben und decke damit die Rosen im Wurzelbereich gut ab. Die leeren Kästen und Kübel schrubbe ich nun noch mit dem reichlich vorhandenen Regenwasser gründlich sauber. Nach dem Trocknen kommen sie auch in den Keller und warten dort auf eine Neubepflanzung im nächsten Frühling. Wenn man sich dann beim Scheuern noch so ungeschickt anstellt wie ich und sich eine Ladung des eiskalten Regenwassers über die Schuhe kippt, dann nützen auch selbstgestrickte Wollsocken nichts. Dann muss man erst mal rein und hat für heute genug erledigt.

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