Helgas Garten

Eigenartiges Pilzjahr

16. Oktober 2012 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Bisher habe ich nur wenige Pilze gefunden. Es war über lange Zeit einfach viel zu trocken. Nun sind die Nächte schon recht kalt. Das mögen die Pilze überhaupt nicht. Man muss es eben nehmen, wie es kommt. Trotzdem kam mein Mann gestern kurz vor Sonnenuntergang mit einem prächtigen Butterpilz nach Hause. Er fragte mich, was ich von dem hielte. „Ja, sieht toll aus, wird aber nach dem Erhitzen in der Pfanne nicht mehr zu finden sein. Und für zwei reicht er schon gar nicht“ „Na, dann komm mal mit. An der Stelle stehen noch zehn bis fünfzehn Stück.“

Es war nur dreihundert Meter entfernt. Nur hatte sich mein Mann gewaltig verschätzt. Er hätte an seine Zahl gleich eine Null anhängen sollen. Auf nur drei bis vier Quadratmetern standen die Butterpilze wie gesät. Leider hatte ich in der Eile die Kamera zu Hause gelassen, außerdem war die Sonne inzwischen untergegangen. Jedenfalls hatten wir innerhalb von zehn Minuten einen großen Wassereimer voll geerntet. Zum Putzen blieb allerdings keine Zeit mehr. Das habe ich dann in der Küche gemacht und eineinhalb Stunden dafür gebraucht.

Pilze konservieren

Was macht man nun mit solch einer üppigen Ausbeute? Ich habe sie blanchiert, in kleine Gefrierbeutel gefüllt und im Gefrierschrank verstaut.

Heute war ich noch mal kurz an der Stelle, um zu sehen, ob wir vielleicht welche übersehen hätten oder ob noch ein paar kleine Pilze nachgewachsen wären. Nichts! Nicht ein einziger Pilz. Es war, als hätte ich das nur geträumt. Dafür habe ich an anderer Stelle fünf schöne Maronen, zwei ältere Butterpilze und drei Schirmpilze gefunden. Für unser Abendbrot hat es gereicht.

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