Helgas Garten

Kartoffelkäfer

14. Juni 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Die gefräßigen Larven der Kartoffelkäfer können innerhalb kürzester Zeit das Laub abfressen und damit die Pflanzen erheblich schädigen. Wahrscheinlich durchlaufen die Kartoffelkäfer wie viele andere Käferarten einen mehrjährigen Entwicklungszyklus. Wir hatten einige Jahre keine Kartoffelkäfer. Dafür finde ich jetzt bei jedem Kontrollgang sowohl ausgewachsene Käfer als auch unterschiedlich große Larven.

2016-06-12 Kartoffelkäfer

Oben ein Käfer, darunter die Larven. Man sieht deutlich das Ergebnis ihrer Attacke.

2016-06-13 Käferlarven

Da hilft nur Absammeln, wie schon vor fünfundzwanzig Jahren auf Omas Kartoffelacker.

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In der DDR wurden die Kartoffelfelder großflächig mit Insektiziden eingesprüht. Meine Mutti erzählte, früher hätte man in Deutschland keine Kartoffelkäfer gekannt. Die seien erst im zweiten Weltkrieg durch die Amerikaner hier verbreitet worden.

Hier noch zwei Fotos mit Kartoffelblüten. Irgendwer wollte mir mal erzählen, dass Kartoffeln immer weiße Blüten hätten. Die Blütenfarbe hat auch nichts mit der Farbe der Schale der Kartoffelknollen zu tun.

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6 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

cornelia geschrieben am 14. Juni 2016, 13:31:

hallo helga, was machst du mit den larven und käfern? dass die amerikaner die kartoffelkäfer hierzulande abgeworfen haben, hab ich auch gehört.

 

Erkan geschrieben am 14. Juni 2016, 14:51:

Der Klimawandel und die kurzen Winter begünstigen das Überleben der Käfer und Insekten insgesamt, daher wird es wohl öfter vorkommen, dass mehr der Insekten den Winter überleben und sich dann fröhlich weiter fortpflanzen.

 

Klaus geschrieben am 14. Juni 2016, 17:44:

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern dass wir als Kinder die Kartoffelkäfer und deren Larven sammelten und dafür auch noch fürstlich entlohnt wurden. Wenn ich mich recht erinnere dann waren es pro Käfer 1 Pfennig und für 2 Larven auch ein Pfennig. Auch an den Gestank aus den Sammelbehältern kann ich mich noch gut erinnern. Gespritzt wurde damals noch nicht gegen diese Neubürger aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Heute würde sich niemand mehr für einen so geringen Betrag bücken. Die Invasion der Kartoffelkäfer kam schlagartig.
LG aus Thüringen

 

Helga geschrieben am 14. Juni 2016, 20:29:

@ Cornelia: Ich lege sie auf einen festen Untergrund (Gehwegplatte) und trete drauf. Das sollte wohl kurz und schmerzlos sein.

@ Erkan: Es bleiben aber auch mehr Vögel und andere Insektenfresser über längere Zeit hier. So dürfte sich doch auch auf der Ebene wieder ein Gleichgewicht einstellen.

@Klaus: Wir haben doch damals so viele Hilfsarbeiten für einen Minimallohn oder ein Lob an der Schulwandzeitung gemacht (Altstoffe sammeln, Mutterkorn befallene Ähren im Feld abschneiden, Maiskolben oder Kartoffeln nachstoppeln, Kartoffelkäfer sammeln).

Liebe Grüße Helga

 

Klaus geschrieben am 15. Juni 2016, 06:47:

Ich finde nichts Schlechtes an den damaligen Initiativen und bin noch heute stolz darauf in meiner Freizeit etwas Sinnvolles getan zu haben. Wir haben dabei gelernt die Umwelt zu achten und sie nicht immer nur zu vergewaltigen. Wenn ich sehe wie viel Sero im Sperrmüll landet dann wird mir Angst um die Zukunft der Menschheit. Und es ist doch so einfach und leicht sinnvoll mit den Ressourcen, die uns nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen, umzugehen.
LG aus Thüringen

 

Erkan geschrieben am 18. Juni 2016, 16:44:

@Helga
das könnte schon stimmen, vielleicht gleichen die Vögel das aus. Warten wir´s mal ab und hoffen auf das Beste, wird schon gut gehen 🙂

 

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