Helgas Garten

Staudenknöterich

27. September 2017 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Und auch den folgenden Beitrag hat Klaus erstellt:

Gemüse oder Unkraut?
Aus Nachbars Garten wächst eine sehr dekorative Pflanze, zum Glück nicht in Richtung meines Gartens. Im Net ist die Pflanze u.a. unter der Bezeichnung Staudenknöterich oder , z.Zt. ist ja Japanisch so was von „In“, auch als Japanischer Knöterich zu finden.
Nichts verkehrt macht man bei der botanischen Bezeichnung „Fallopia japonica syn. Reynotria japonica“.
Obwohl der Straßenrand durch die Kommune drei bis viermal im Jahr gemäht wird entwickelt sich die Pflanze in beängstigendem Tempo in Richtung der anderen Gärten. An anderer Stelle in der Stadt, Grünschnittannahmestelle, bedeckt sie bereits mehr als 100qm mit einem undurchdringlichen Dickicht.
Im Net habe ich gelesen, dass die Pflanze im Jugendstadium als sehr schmackhaftes Gemüse genutzt werden kann. Die Japaner essen ja so ziemlich alles! Auch Flöten kann man daraus bauen. Was soll ich mit einer Flöte?  Aber irgendwie bin ich noch sehr skeptisch und möchte gern guten Rat von euch.
LG aus Ostthüringen

Über das rasante Wachstum dieser Pflanze kann ich selbst ein Lied singen. Meine Nachbarn haben solch ein Exemplar in ihrem Garten. Sie wollten es wohl mal als Sichtschutz für ihre Terrasse. Nun wachsen ständig Triebe durch die Hecke zu mir herüber. Wenn ich denke, dass ich alle Triebe auf meiner Seite abgestochen habe, stelle ich meist schon nach wenigen Tagen fest, dass ein neuer sich an die Oberfläche wagt.

3 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Klaus geschrieben am 28. September 2017, 08:09:

Wie bei mir auch sind die Nachbarn in der Pflicht. Meine Nachbarn reagieren nur mit einem höhnischen Grinsen wenn man sie auf die Beseitigung der Beeinträchtigung anspricht. Von Rücksichtnahme keine Spur. Sie legen es auf eine Konfrontation an. Vermutlich brauchen sie diese für die Gestaltung ihres Ego.

 

Helga geschrieben am 28. September 2017, 17:58:

Hallo Klaus,
kommen insgesamt gut mit allen Nachbarn aus. Bis jetzt schaffe ich es, die störenden Triebe auf meiner Seite abzustechen. Ich will deswegen keinen Streit. Wenn einer erst anfängt zu stänkern, dann stören immer mehr Lappalien auf jeder Seite. Unsere Kinder sind weit weg. Da sind wir froh, wenn wir im Notfall auf die Unterstützung aller Nachbarn rundherum zählen können, egal, ob es mal um eine kleine Reparatur geht oder jemand die Tiere füttert, wenn wir nicht zuhause sind.

Liebe Grüße Helga

 

Klaus geschrieben am 29. September 2017, 07:45:

Die betreffenden Nachbarn wohnen nicht mehr im Ort und kommen nur zweimal im Jahr um grob den Rasen zu mähen. Die Ursache ist ein Dauerstreit mit der Verwandtschaft. Mit den anderen Nachbarn komme ich gut aus. Auch wenn es nur eine Einbahnstraße beim Geben, von meiner Seite, ist. Zum Glück bin ich derzeitig vom Staudenknöterich noch nicht unmittelbar betroffen.
LG aus Ostthüringen

 

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