Vogelschutz im Garten
Viele Naturfreunde füttern im Winter unsere heimischen Vögel. Das bietet natürlich einen interessanten Anblick, wenn man vom warmen Zimmer aus die gefiederten Gäste beobachten kann. Dabei muss man allerdings einige Grundregeln beachten, damit diese gut gemeinte Hilfe nicht ins Gegenteil umschlägt. Der Futterplatz sollte geschützt liegen, für Katzen unerreichbar sein und muss regelmäßig gesäubert werden. Nur so unterstützen wir die Vögel wirklich.
Neben Blaumeisen und Kohlmeisen haben wir jede Menge Spatzen, Grünfinken, mehrere Kleiber, Rotkehlchen und Buchfinken in unserer Nähe. Sobald Sonnenblumenkerne nachgefüllt wurden, muss der Buschfunk einsetzen. Dann wird nämlich die gesamte Nachbarschaft informiert und ein regelrechter Ansturm setzt ein. Man sollte aber nur bei längerer geschlossener Schneedecke füttern, denn die Vögel sind recht gut in der Lage für sich selbst zu sorgen. Viel wichtiger ist es, dass man ihnen Brut- und Unterschlupfmöglichkeiten bietet. Dazu ist eine Hecke aus den verschiedensten Sträuchern bestens geeignet. Unsere Nachbarn haben sich für Lebensbaum entschieden. Bei mir finden sich Weißdorn, Schlehe, Haselnuss, Flieder, Buddleia, Pfaffenhütchen, Heckenrose und Feuerdorn.
Das Pfaffenhütchen sollte man aber nur pflanzen, wenn keine kleinen Kinder da sind, denn die Früchte sind für Menschen giftig. So haben neben den Vögeln auch zahllose Schmetterlinge und andere Insekten Nahrung und Schutz.
Der Feuerdorn bietet den Amseln im Winter genug Futter. Die Ebereschen haben sie bereits im Spätsommer geplündert. Ich hatte vor zwei oder drei Jahren, als die Bäume sich unter der Last der Früchte regelrecht bogen, welche auf dem Boden getrocknet. die mochten die Amseln aber nachher gar nicht.
Viel wichtiger ist eigentlich, dass man im Herbst so weit wie möglich das Laub unter den Sträuchern liegen lässt. Es bietet einmal den Wurzeln Schutz vor Kahlfrösten und Austrocknung. Außerdem kann man im Winter beobachten, dass die Amseln regelrecht jedes Blatt wenden und darunter nach Insekten suchen. Auch grüne Hauswände sorgen für natürlichen Tierschutz. Bei uns “wohnen” ganze Spatzenfamilien im Efeu. Wenn er blüht, finden sich Bienen und Hummeln ein und auch diese Beeren werden von den Vögeln gefressen.
Entgegen dem weitverbreiteten Irrtum beschädigen diese Pflanzen Hauswände nicht, solange sie intakt sind. Wichtig ist nur, dass man den Efeu nicht auf das Dach lässt. Er kann sich in jede Ritze quetschen und damit auch die Dachziegel anheben. Deshalb muss man ihn möglichst mehrmals im Jahr in seine Schranken weisen. Das Foto entstand vor dem Schneiden.
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- Magda: Liebe Helga, ich habe den Quarkkuchen ohne Boden gebacken. P R I M A !!!! War leicht und schnell zubereitet....
- Albert Fetz: Hallo Helga Juge frische Blätter einzufrieren ist die einzig brauchbare Möglichkeit. Löwenzahn...
- Helga: Hallo Jan, ich nehme an, dass du die Löwenzahnblätter gern konservieren möchtest. Dazu ist mir keine Methode...
- Jan: Hallo Helga, wie kann man eigentlich Löwenzahn aus dem Garten am besten über den Winter bringen. Funktioniert...
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