Helgas Garten

Wie überstehen meine Gartenpflanzen den Winter

20. Januar 2012 | Autor: Patrick | Kategorie: Gewusst wie

Insbesondere die Kälte kann unseren Pflanzen im Winter das Leben erschweren. Doch wer rechtzeitig Vorsorge trifft, kann ein böses Erwachen im nächsten Frühjahr vermeiden.

Einige Blumen sollten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. So müssen beispielsweise Engelstrompeten im Haus (etwa im frostfreien Keller) überwintern. Sie liefern den Sommer über herrlichste Blütenpracht, würden jedoch einen kalten Winter keinesfalls überstehen.

Andere Pflanzen hingegen verweilen in der kalten Jahreszeit vor der Tür. Einen Schutz bietet beispielsweise das Herbstlaub. Ist genügend Blattwerk auf die Beete niedergegangen, so bietet es einen hervorragenden Schutz vor Frost und Schnee. Zudem bildet sich unter der Laubschicht durch Zersetzung eine Humusschicht, die im Frühjahr bereits zeitig Nährstoffe liefert und das Wachstum fördert. Laub sollte also durchaus auf den Beeten verbleiben. Eine Ausnahme bildet Eichenlaub, da dieses sich nur sehr schlecht zersetzt und den Boden sauer macht. Allerdings ist es trotzdem für den Winterschutz der Pflanzen geeignet und schadet lediglich bei sehr kalkliebenden Pflanzen.

Auch Reisig, Rindenmulch, Strauchschnitt oder Styropor kann, um den Pflanzenfuß herum angebracht, die Gewächse gut vor Kälteeinflüssen schützen. Ebenso dient Tannengrün, etwa vom herbstlichen Baum- und Strauchschnitt, als exzellenter Schutz vor Schnee und Kälte. Gesagt sei jedoch in diesem Zusammenhang, dass auch die Schneedecke selbst bereits einen leichten Schutz des Bodens vor zu starkem Frost bildet. In Verbindung mit einer darunter befindlichen Schicht aus Tannengrün sind also beste Voraussetzungen gegeben, den Winter unbeschadet zu überstehen.

Vorsicht ist beim Einsatz von Streusalzen geboten. Sie können in hohen Konzentrationen negative Auswirkungen auf den Mineralstoffgehalt der angrenzenden Böden haben. Das aggressive Auftausalz kann zudem direkt zu Schäden an den Stämmen oder bei Flachwurzlern auch an den in den oberen Bodenschichten befindlichen feinen Wurzeln führen.

4 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Klaus geschrieben am 20. Januar 2012, 14:36:

Bewährt hat sich bei mir eine dicke Schicht Nadelholzspäne auf der Baumscheibe. Einmal schützt sie die Wurzeln vor erfrieren und austrocknen,zum anderen werden Wühlmäuse durch den Geruch der Nadelholzspäne von den Pflanzen abgehalten. Im Frühjahr werden die Späne einfach auf den Rasen geblasen und dann zusammen mit dem Gras durch den Rasenmäher aufgenommen. Dies verhindert das Silieren des Grases und der Kompost wird schön locker. Unter Klaus Hoelzer findet ihr bei Facebook ein Foto davon wie ich einen Kaki-Baum geschützt habe.

 

Elke geschrieben am 21. Januar 2012, 18:07:

Ich frage mich gerade, wo dieser Beitrag abgeschrieben wurde. Was heißt denn an einem 20.Januar, „der Herbst ist bald vorüber“? Und auch die ersten Kraniche sind bereits schon wieder auf dem Rückflug. Das stinkt doch zum Himmel.
Elke (Mainzauber)

 

Helga geschrieben am 21. Januar 2012, 18:37:

Ja, liebe Elke, ich dachte auch, er muss wohl eine Weile in der Schublade gelegen haben. Nun wollte ich aber einem jungen Menschen mal hier einen Platz einräumen. Ob es abgeschrieben wurde, kann ich nicht nachprüfen. Aber es sollen ja schon ganz andere Leute abgeschrieben haben. Ich werde mir den nächsten Beitrag aber mit Sicherheit genauer ansehen.
Liebe Grüße Helga

 

Klaus geschrieben am 22. Januar 2012, 15:39:

Niemand ist perfekt !
Wenn ich bedenke wie lange ich brauchte um die erste Seite in einem Blog zu gestalten. Auch bei mir lag die E-Mail lange Zeit in der Mail-Box, bis ich sie abschickte. Und ich bezeichne mich immer noch, betreffs Internet, als blutigen Laien. Ich achte den Mut von Patrik ! Aus Fehlern kann man nur lernen und wer nichts tut kann auch keine Fehler machen.

 

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