Helgas Garten

Neuer Mitbewohner

20. Februar 2015 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Am ersten Februar ist meine Katze Gerda ganz plötzlich verstorben. Damit hatte niemand gerechnet. Sie war etwa acht Jahre und putzmunter. Kurz vorher hatte sie noch mit mir „gesprochen“. Als mein Mann eine Viertelstunde später rausging, lag sie auf dem Hof und war tot. Äußerlich war nichts zu erkennen. Schweren Herzens haben wir sie begraben.

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In den knapp zwanzig Jahren, die wir hier leben, ist sie nun die fünfte Katze, die wir hier beerdigt haben. Dazu kommen zwei Maulwürfe und ein Eichhörnchen, die überfahren worden waren und unsere Sumpfschildkröte. Und zwei Katzen sind leider spurlos verschwunden. So wollte ich eigentlich so schnell keine neue Katze haben. Ich habe ja noch die alte Mulli. Sie hat es reichlich zwei Wochen genossen, Einzelkatze zu sein. Sie kommt leider nicht so gut mit Artgenossen aus.

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Doch manchmal kommt es anders als man denkt. Meine Schwester betreut Fundkatzen. Und es kommen immer mal wieder welche dazu. Es muss sich irgendwie rumsprechen, dass es den Tieren bei ihr richtig gut geht. Gestern sagte sie zu mir, dass ich Karlchen haben könnte. Sie hat noch sieben andere Katzen. Karlchen ist ein hübscher junger kastrierter Kater. Er ist ganz zutraulich. Na gut, er kam freiwillig mit. So haben wir also ganz schnell einen neuen Mitbewohner bekommen. Erwartungsgemäß ist Mulli erst mal sauer. Aber sie wird sich damit abfinden müssen. Genau wie sie Gerda auch akzeptiert hat. Eine Katzenfreundschaft wurde leider nie daraus.

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Das ist unser Neuzugang. Er wurde von meiner Schwester Karlchen gerufen und hört auch auf seinen Namen. Deshalb ist er jetzt Karlchen II. Ich hatte ja schon mal ein Karlchen.

8 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

cornelia geschrieben am 20. Februar 2015, 13:19:

wie schön, dass du gleich einem neuen tier einen guten platz geboten hast…viel spaß mit karlchenII

 

Ben geschrieben am 20. Februar 2015, 15:29:

Hallo Helga,

das ist wirklich sehr traurig, was mit Deiner Katze geschehen ist. Ich glaube, in so einer Situation wäre ich erstmal auch nicht bereit für eine neue Katze. Um so schöner jedoch, dass der neue Kater direkt eingezogen ist.

Karlchen erinnert mich ein wenig an meinen Felix, der übrigens auch noch ein relativ neuer Mitbewohner bei mir ist und erst seit Weihnachten hier wohnt.
Lilly (Felix‘ ein Jahr ältere Halbschwester) schien Anfangs auch nicht sonderlich begeistert gewesen zu sein, aber mittlerweile sind beide dicke Freunde.

ich wünsche Dir viel Spaß und viele schöne Jahre mit Karlchen!

 

Helga geschrieben am 20. Februar 2015, 15:49:

Danke euch beiden für die guten Wünsche. Karlchen II war schon draußen, hat das Grundstück erkundet, sich schon auf den Überresten der Katzenminze gewälzt und kommt, wenn er gerufen wird.
Liebe Grüße
Helga

 

Helga A geschrieben am 21. Februar 2015, 01:57:

Hallo Helga!

In Deine Trauer kann ich mich gut hineindenken, da schon zwei meiner Samtpfoten altersmäßig ihr Leben aushauchten. Doch im Katzenhimmel dürfen sie nun ganztägig fette Mäuse jagen, Tuffi Schichtkäse naschen und Frischmilch schlürfen. Jedoch fand sich sofort Tiger drei bei mir ein, als der Platz frei wurde. Fast täglich dreht er mit Mutter und mir die bekannte Runde.
Bei Deiner Katze kommt es mir jedoch vor, als wäre Gift im Spiel. Legt etwa jemand Rattengift aus? Sprich mit dem Tierarzt. Zu viele Tiere kamen bei Dir so kurzfristig um. Oder gibt es einen Katzenhasser in der Nachbarschaft?

Halte Deine neue Miez am besten nachts drin. Unser Kater schläft angenehm warm im Heizungskeller. Freiwillig begibt er sich gegen 22 h nach unten, da ich ihm immer zwei trockene Leckerchen auf sein Kissen lege.

Viel Katzenglück wünscht Dir
Helga A.

 

Klaus geschrieben am 21. Februar 2015, 09:33:

Die Vermutung von Helga A. liegt sehr nahe. Auch bei uns gibt es solche widerlichen Menschen die,aus welchen Gründen auch immer, Hunde und Katzen vergiften oder mit Glasscherben in Leberwurst töten. Es gibt nichts was ein solches Verhalten rechtfertigen könnte.

 

Helga geschrieben am 21. Februar 2015, 14:37:

Nein, vergiftet wurde sie ganz bestimmt nicht. So schnell wirkt kein Gift. Sie hat kurz zuvor noch normal gefressen und hatte auch keinen Schaum oder Speichel oder ähnliches am Maul. In unserer Nachbarschaft haben alle Tiere (Hunde, Katzen, Hühner) und wir kommen alle gut miteinander aus. Meine Schwester meint, dass auch Tiere einen Schlaganfall bekommen könnten. Ich fürchte eher, dass sich im nahen Wald Marderhunde aufhalten. Eine Nachbarin hat vor einiger Zeit abends noch Abfälle zum Kompost gebracht und wurde dabei im Dunkeln von irgendeinem Vieh angespritzt. Sie sagt, die Kleidung hätte nach dem Waschen noch gestunken. Ihre Schuhe hat sie weggeworfen. Und gerade Gerda war immer sehr ängstlich. Wenn ich in den Wald ging zum Pilze sammeln, kam sie mit und hat gejammert, als wenn sie mich vor etwas warnen wollte. Wenn wir auf dem Rückweg waren, wirkte sie immer ganz erleichtert und rannte voraus.
Ich glaube, ein Vieh hat ihr das Genick gebrochen und ist durch meinen Mann gestört worden. Die Kaninchen rannten auch ganz aufgeregt in ihren Buchten herum.
Meine Katzen schlafen im Keller. Allerdings kann ich sie im Sommer nicht immer dazu übereden.

 

Klaus geschrieben am 27. Februar 2015, 07:08:

Heute ist in der Tagespresse wieder eine offizielle Warnung für die Halter von Haustieren mit Freigang. Gift und Rasierklingen in gekochten Nudeln und Hackfleisch. Giftiger Thuja-Strauchschnitt im Futter für Haflinger Pferde in einem Gestüt. Für einen normalen Menschen ist eine solche Verhaltensweise unverständlich und nur selten werden solche Bestien in Menschengestalt bei ihrem schändlichen Tun erwischt. Auch mich stören die Exkremente von Hunden auf der Straße aber die Tiere deshalb qualvoll verenden lassen. Den Kot meines Hundes nehme ich auf und entsorge ihn an einer Stelle wo es niemanden stört. Meist sind es irgendwelche Dämchen die sich zu fein sind sich zu bücken und wehe dem der etwas sagt. Ich bin wahrlich nicht gehässig aber ich wünsche dass sie in ihre eigenen Kot treten.

 

Helga geschrieben am 27. Februar 2015, 10:06:

Ja, man oft nicht nachvollziehen, was in manchen Menschen so vorgeht.

 

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