Quittengelee selber machen
Quitten gibt es als Apfel- oder Birnenquitten. Dieses Obst ist nicht so sehr verbreitet wie manches andere, verdient aber durchaus Beachtung. Ich hatte das Glück, dass wir uns auch damit in diesem Jahr eindecken konnten. Die Früchte sehen nicht sehr attraktiv aus.
Kompott:
Mit Äpfeln, Birnen und Pfirsichen ergeben die geschälten, in kleine Stücke geschnittenen Quitten ein leckeres Kompott. Dazu kocht man das Obst in wenig Wasser und gibt nur sparsam Zucker dazu.
Konfitüre:
Man kann aus Pfirsichen, Äpfeln und Quitten eine besonders schmackhafte Konfitüre kochen, wenn man Gelierzucker 1:2 verwendet. Damit hat man wieder einen Brotaufstrich, den es in der Zusammensetzung wohl kaum zu kaufen gibt.

Gelee:
Für die Geleebereitungwerden die Früchte gewaschen und in Viertel geschnitten. Schalen und Kerngehäuse können mit verwendet werden, wenn man die Früchte im Dampfentsafter entsaftet. Dadurch wird der Geliervorgang noch unterstützt. Der Saft wird aufgefangen, genau abgemessen und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker nach Vorschrift gekocht. Bildet sich dabei Schaum, muss er abgeschöpft werden. Dieser kann aber schon mal als Kostprobe auf ein Brot gestrichen werden. Das Gelee wird heiß in saubere Schraubgläser gefüllt. Diese müssen wieder bis zum Rand voll sein und werden sofort mit einem passenden, abgekochten Deckel verschlossen. Am besten auf dem Deckel abgestellt abkühlen lassen.

Am Montag dieser Woche (19.10.) habe ich in einem Kleingarten einen Baum mit vielen reifen Quitten entdeckt. Zahlreiche Früchte lagen bereits auf dem Boden. Offenbar hat niemand Zeit oder Interesse, aus diesem Obst etwas Sinnvolles herzustellen.

1 Person hat einen Kommentar hinterlassen
Geli geschrieben am 2. Oktober 2009, 07:47:
,,,hallo Helga, genauso habe ich es gemacht, voriges und auch dieses Jahr…ich nehme auch noch die sehr verwachsenen Teile, schneide sie auf und lege sie in den Schrank, bis sie verfault sind, ein Duft ist dann dort, wunderbar…aber mein Gelee, mit einer kleinen Zugabe von Whisky, nahm man gern als Mitbringsel, denn ich esse es gar nicht, bin keine *Süße*…
lG Geli
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