Ringelblumensalbe selber machen
Wer einmal Ringelblumen ausgesät hat, wird sie eigentlich nicht wieder los. Sie streuen reichlich Samen, die im oder auf dem Boden überwintern und im zeitigen Frühjahr keimen und zu neuen Pflanzen heranwachsen. Da sie Farbtupfer im Garten setzen, Heilkräfte besitzen und gleichzeitig noch den Boden verbessern, lasse ich viele von ihnen stehen. So haben sie die Beete vor dem Austrocknen bewahrt, auf denen jetzt der Kürbis wächst. Nun blühen die ersten Ringelblumen.


Zum Wochenende werden es sicher so viele sein, dass ich Salbe daraus herstellen kann.
Salbenbereitung:
In einem Topf 500 g unbehandeltes reines Schweineschmalz erhitzen. Ist es restlos verflüssigt, schaltet man die Energiequelle aus. Dann gibt man 2 Hände voll Ringelblumenblüten dazu. Die Blüten müssen alle im Fett untertauchen. Von Zeit zu Zeit wird alles gut durchgerührt, etwa dreimal innerhalb der nächsten halben Stunde. Man lässt die Masse über Nacht stehen. Am nächsten Tag wird alles noch einmal kräftig erwärmt und durch ein Sieb abgegossen. Die so erhaltene Salbe füllt man in kleine Schraubgläser und bewahrt sie kühl auf.
Aufbewahrung:
Angebrochene Gläser werden im Kühlschrank gelagert.
Verwendung:
Zur äußeren Anwendung bei rauhen, stark beanspruchten Händen, bei Hornhaut und Rissen an den Füßen, bei Muskelzerrungen und Blutergüssen, bei Frostschäden an Händen und Füßen
59 Personen haben einen Kommentar hinterlassen
Geli geschrieben am 4. Juni 2009, 07:40:
nur mal eine Frage Helga, warum nicht mit Olivenöl und Bienenwachs herstellen, so kenne ich es von der Rosensalbe ??
lG Geli
Helga geschrieben am 4. Juni 2009, 15:21:
Das ist auch eine Möglichkeit. Ich versuche immer, Rezepte zu bringen, die von vielen genutzt werden können. Und Ringelblume mit Schweineschmalz ist nun mal ein uraltes, in unsrer Region bewährtes, Hausmittel. Früher hatten die Leute auf dem Land durch die schwere Feldarbeit, vom Wäschewaschen oder der Arbeit im Stall oft kaputte Hände oder im Winter angefrorene Zehen. Da haben sich dann solche Hausmittel bewährt.
Julia geschrieben am 25. Juni 2009, 08:23:
hallo helga…
ich hab da mal eine frage. kann man ringelblumesalbe auch noch mit früchten oder anderem mischen? wenn ja, mit welchen? und noch eine andere frage. mein freund klagt ständig über rückenschmerzen. kann ich ihn da mit ringelblumensalbe helfen oder hast du da noch ein anderes rezept?
lg julia
Helga geschrieben am 25. Juni 2009, 08:51:
Hallo Julia, ich bin weder Arzt noch Pharmazeut. Ich kann dir also aus der Ferne keine Diagnose stellen. Du kannst es bei deinem Freund aber ganz sicher mit Massagen mit Ringelblumensalbe versuchen. Sie wirken entspannend und erwärmend. Das könnte unter Umständen helfen. Anderenfalls muss er zum Arzt gehen. Du könntest statt der Ringelblumen auch Arnika verwenden oder die Ringelblumensalbe mit Thymian oder Brennnessel anreichern. Dabei gibst du einfach ein paar Zweige Thymian oder eine Handvoll Brennnesselblätter, eventuell auch beides mit den Ringelblumenblüten zum Schmalz. Liebe Grüße Helga
Julia geschrieben am 25. Juni 2009, 09:21:
und wenn ich die ringelblumensalbe nur mit bienenwachs herstelle, zerkleinere ich die brennesselblätter und rühre sie mit in die salbe, oder wie? oder geht das mit bienenwachs nicht?
Helga geschrieben am 25. Juni 2009, 15:44:
Nur mit Bienenwachs geht nicht. Da würde ja die Masse viel zu fest werden. Du musst dann mit Olivenöl und den Pflanzen (Ringelblumenblüten und Brennnesselblätter) einen Extrakt herstellen und das mit Wachs mischen. Ich glaube nicht, dass es günstig ist, die Pflanzenteile drin zu lassen.
mljutta geschrieben am 29. Juni 2009, 07:25:
Hallo Helga, bin geade beim 2. Versuch die Salbe herzustellen. Nehme ich nun die ganzen Blüten oder nur die Blütenblätter. Habe gestern nur die Blätter verwandt und wollte heute nach M.Treben die ganzen Blüten (heute früh gepflückt!)verwenden.
LG Jutta
Helga geschrieben am 29. Juni 2009, 07:46:
hallo Jutta, für die Salbe verwendet man die ganzen Blüten. Auch die Blütenkörbe und Stielansätze enthalten ätherische Öle. Nur für Tee oder Salate verwende ich die Zungenblüten allein. Liebe Grüße Helga
mljutta geschrieben am 29. Juni 2009, 11:01:
Liebe Helga, vielen Dank, da will ich mich mal an die Arbeit machen. RBlütenblätter an den Salat machen kannte ich noch nicht. Hast Du evtl. noch einen Tipp für immer dünner werdende Haare?
Liebe Grüße Jutta
Helga geschrieben am 29. Juni 2009, 11:35:
Hallo Jutta, wie schon oben erwähnt bin ich nicht befugt, irgendwelche Therapien zu machen. Mit deinen dünner werdenden Haaren könntest du aber mal eine Kur mit Kieselerde probieren. Lass dich dazu mal in einer Apotheke beraten. Liebe Grüße Helga
Karo geschrieben am 17. Juli 2009, 11:49:
Hallo,
ich habe noch einige Fragen: Sollte ich besser getrocknete Blüten oder frische nehmen? Und wie trocknet man die Blüten eigentlich am Besten?
Liebe Grüße Karo
Helga geschrieben am 17. Juli 2009, 13:22:
Für die Salbe nimmst du am besten die frisch geernteten Blüten. Trocknen kannst du sie, indem du sie dünn auf einer durchlässigen Unterlage ausbreitest. Ich habe für solche Zwecke einen Wäscheständer auf dem Dachboden stehen. Darauf kommt ein altes, dünnes Laken. Dann kann man gut alle kleinen Pflanzenteile (Lindenblüten, Ringelblumenblüten o.ä.) trocknen, weil von allen Seiten Luft rankommt. Zwischendurch sollte man sie ruhig mal wenden. Wenn sie richtig trocken sind, kommen sie in einen Stoffbeutel und bleiben bis zum Verbrauch auf dem Boden hängen. Liebe Grüße Helga
Jess geschrieben am 18. Juli 2009, 16:24:
Hallo Helga, ich hab noch eine Frage zur Ringelblumensalbe. Kann ich sie statt mit Schweineschmalz auch mit Pflanzenfett, Palmin etc zubereiten? Irgendwie graut mir davor, mich mit Schweinefett einzureiben. Vielen Dank schonmal, Jess
Helga geschrieben am 24. Juli 2009, 15:21:
Ja, natürlich. Du hast ja sicher schon im ersten Kommentar von Geli gesehen, dass eine Möglichkeit darin besteht, Olivenöl und Bienenwachs als Träger der Wirkstoffe zu verwenden. Probier`s einfach mal aus mit Pflanzenfett (Kokosfett). Liebe Grüße Helga
Annette geschrieben am 28. Juli 2009, 11:16:
Hallo, vielen Dank für die tollen Hinweise. Einen habe ich aber auch noch. Bitte verzicht auf Palmfett. Zur Gewinnung werden viele Palmen extra angebaut. Um dafür Platz zu haben, aber der Regenwald abgeholzt.
Liebe Grüße Annette
Garten Fee geschrieben am 12. September 2009, 20:05:
Ich danke euch für die echt super Tipps! Es mir in meinem kleinen Garten gut weitergeholfen
und endlich kann ich lebewohl zu dem Zeug sagen
.
Viele Grüße Steffi
Gartenblume – Ringelblume | Die Gartenoase geschrieben am 9. Oktober 2009, 08:36:
[...] sind die weiblichen fruchtbaren Zungenblüten. Diese werden getrocknet und dann zu Ölen, Salben, Lotionen, Cremes oder Tees verarbeitet. Der Ringelblume sagt man vor allem eine wundheilende und [...]
Stephanie geschrieben am 28. Oktober 2009, 12:07:
Hallo Helga,
hab heute die salbe nach deinem Rezept hergestellt. Hab nur den Schmalz zu lange erwärmt und die ringelblüten waren dann etwas schwarz, also es roch etwas angebrannt. Kann ich die Salbe troztdem noch benutzen oder sind die Wirkstoffe der Ringelblume “verbrannt”?
Wäre froh für eine Antwort
Danke schonmal
Helga geschrieben am 28. Oktober 2009, 14:16:
Hallo Stephanie, wenn du noch Ringelblumen hast, mach die misslungene Salbe weg. Es ist ja zum Glück keine so teure Investition. Du ärgerst dich nachher sonst immer über den Geruch. Ich bezweifle auch, dass die Salbe noch wirkt. Das Schmalz muss gerade so verflüssigt sein, dann schalte deinen Elektroherd aus und gib die Ringelblumenblüten in das heiße Fett. Einen Gasherd kannst du noch einen Augenblick auf ganz kleiner Flamme anlassen. Dann lieber in ein paar Stunden noch mal kurz erwärmen. Das löst die Wirkstoffe besser als wenn sie ausgebraten werden. Liebe Grüße Helga
Stephanie geschrieben am 28. Oktober 2009, 15:11:
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Werd es nochmal versuchen, ist ja wirklich nicht teuer und geht auch schnell.
Gruss
Stephanie
Marita geschrieben am 6. Dezember 2009, 17:41:
Hallo Helga,
ich habe Ringelblumensalbe zum erstenmal “Frei Schnauze” mit Bienenwachs hergestellt. Nun ist sie viel zu hart geworden. Kann ich sie noch geschmeidiger bekommen? Ringelblumen gibts ja nun keine mehr.
Liebe Grüße
Marita
Helga geschrieben am 12. Dezember 2009, 16:34:
Hallo Marita, du kannst die Masse vorsichtig erwärmen und dann Öl (Oliven- oder Rapsöl) unterrühren. Damit wird deine Salbe geschmeidiger. Liebe Grüße Helga
jenny geschrieben am 17. Dezember 2009, 10:19:
hallo helga,
wunderbare infomationen..hab selbst noch keine salbe hergestellt,aber werde es bald einmal probieren.
kann man die kräuter auch irgendwo kaufen,wenn man keinen garten zum ernten hat? vielleicht in der apotheke?
ist die heilwirkung bei getrockneten pflanzen genauso gut wie bei frisch geernteten?
liebe grüße, jenny
Helga geschrieben am 17. Dezember 2009, 18:19:
Hallo Jenny, wenn du jetzt getrocknete Pflanzen in der Apotheke kaufen willst, kannst du dort besser gleich fertige Ringelblumensalbe kaufen. Für den nächsten Sommer guck dich mal auf einem Wochenmarkt um. Vielleicht hast du eine Kleingartenanlage in der Nähe. Ringelblumen blühen doch sehr zahlreich und den ganzen Sommer über. Da wird dir sicher jemand ein paar Hände voll Blüten oder einen Strauß abgeben. Du kannst sie sogar im Balkonkasten aussäen. Dann hast du leuchtende Blüten vor dem Fenster und kannst sie auch noch nutzen. Zu deiner zweiten Frage: Wenn man die Blüten schonend trocknet, gehen wenig Inhaltsstoffe verloren. Außerdem nimmt man bei getrockneten Blüten meist automatisch eine größere Menge. Darum sollte sich die Wirkung der Salbe nicht unterscheiden, ob sie nun aus frischen oder getrockneten Blüten hergestellt wurde.
Liebe Grüße Helga
Elsbeth Biebel geschrieben am 21. Januar 2010, 20:44:
Hallo,
habe die Salbe auch schon mit Melkfett gemacht und hoffe, daß dadurch die Wirkstoffe nicht verloren gegangen sind.
Liebe Grüße Elsbeth
Margit geschrieben am 23. Juni 2010, 19:16:
Liebe Helga!
Habe die Ringelblumensalbe meiner Tochter gegeben um ihre Narbe nach einer Schilddrüsen OP einzucremen. Sie ist ganz begeistert und ich kann die R-Salbe zur Narbenbehandlung nur empfelen.
Liebe Grüße, Margit
PS: Habe sie allerdings mit Olivenöl und Bienenwachs gemacht.
Helga geschrieben am 23. Juni 2010, 20:44:
Hallo Margit, ich freue mich, dass die Salbe wirklich so vielseitige Anwendung findet. Meine Nachbarin hat sich neulich erst wieder welche von mir geholt für ihre Krampfadern. Sie empfindet das Einreiben als sehr lindernd für ihre Beschwerden. Liebe Grüße Helga
Edith geschrieben am 1. Juli 2010, 09:37:
Hallo Helga, auf der Suche nach einem Rezept für die Herstellung der Ringelblumensalbe bin ich auf diese wunderbare HP gekommen und freue mich sehr über die vielfältigen Kommentare.
Ich werde die Salbe mit Kokosfett herstellen und freue mich schon auf das Ergebnis.
Mit lieben Grüssen aus Österreich – Edith
PS – mit Schweineschmalz? Wird das nicht ranzig?
Helga geschrieben am 1. Juli 2010, 17:06:
Hallo Edith, ohne hier Werbung machen zu wollen: Ich fülle die heiße Ringelblumensalbe in kleine braune Schraubgläser (z.B. von Brühe). Wenn man gleich den Deckel aufschraubt, ist die Salbe praktisch eingeweckt. Ich habe vor kurzem das letzte Gläschen vom vergangenen Jahr geöffnet. Es knackte noch beim ersten Aufdrehen und die Salbe ist einwandfrei. Liebe Grüße Helga
Edith geschrieben am 3. Juli 2010, 15:23:
Hallo Helga, danke für Deine rasche Antwort. Klingt logisch!
Neue Frage: hab gestern Ringelblumenöl angesetzt und weiss jetzt nicht genau, ob ich die Gläser zumachen soll oder nicht? Sie stehen bei mir auf der Fensterbank.
Ausserdem möchte ich noch eine Essenz mit Ansatzkorn herstellen, einmal von der Ringelblume und einmal mit Spitzwegerich. Selbe Frage: offen oder zu?
Es gibt noch viel zu lernen, hab jetzt seit 40 Jahren wieder einen Garten mit wunderbaren Pflanzen…..
mlg Edith
Helga geschrieben am 3. Juli 2010, 18:47:
Hallo Edith, ich mache grundsätzlich alle Flaschen und Gläser zu, in denen ich Öl oder Essig oder Likör ansetze. Das verhindert, dass zum Beispiel Gärfliegen reinfallen. Falls du noch Interesse an einem wirklich guten Hausmittel gegen Erkältungserscheinungen hast, guck bitte hier noch rein: http://helgas-garten.de/krauteressig-jetzt-ansetzen/ Liebe Grüße Helga
Magda geschrieben am 25. Juli 2010, 13:10:
Hallo Helga,
werden zur Herstellung der Ringelblumensalbe
frische oder getrocknete Blüten genommen?
Liebe Grüße
Magda
Helga geschrieben am 25. Juli 2010, 14:27:
Hallo Magda, am besten nimmst du die frischen Ringelblumen, so wie sie gerade anfallen. Wenn du nicht so viel Salbe auf einmal herstellen möchtest oder kannst, dann kannst du auch Blüten trocknen und dann später noch mal Salbe herstellen. Ansonsten hält sich die Salbe in den heiß verschlossenen kleinen Schraubgläsern auch ein ganzes Jahr. Liebe Grüße Helga
Lisa geschrieben am 21. August 2010, 06:13:
Hallo Helga und alle Selbermacher
mache auch schon seit Jahren Ringelblumensalbe selber. Nehme dafür aber zu gleichen teilen Olivenöl,Sesamöl beides kaltgepresst, je ca 1/2 ltr. das erhitze ich, und gebe dann 5 Hände voll Ringelblumenblüten dazu alles gut verrühren und 24 Std. ziehen lassen.nochmals erwärmen,(jetzt die Blütenblätter abseien) 5 Vitamin E Kapseln ,(aus der Apotheke nicht ganz billig aber gut) 4 Eßl.Honig und einige tropfen Rosenöl wegen des guten Dufts.
Jetzt kommen noch gebleichte Wachsperlen aus der Apoteke dazu je nach festigkeit der Salbe (muß nann ausprobieren) ich nehme für dies menge 4-5 Teelöffel soweit erwärmen das sich das Wachs auflöst und alles wieder erkalten lassen.
Jetzt im kalten zustand mit dem Zauberstab gut aufmixen und in Dunkle Gläser abfüllen hält sich gut ein Jahr.Super Geschenk kenne keinen der sich nicht darüber freut.
viel Spass beim nachmachen Lisa
Helga geschrieben am 22. August 2010, 07:04:
Hallo Lisa, danke für dein Rezept. Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass ich preiswerte Rezepturen vorstelle, die von vielen genutzt werden können. Deine ist eine von zahlreichen Varianten. Und das Wichtigste sind immer die heilkräftigen Wirkstoffe der Ringelblumen. Ich hatte von einem Imker ein Stück Bienenwabe geschenkt bekommen. So habe ich meine letzte Ringelblumensalbe auch mit Wachs und einem Rest Honig angereichert.Liebe Grüße Helga
Sabine geschrieben am 29. August 2010, 20:08:
Hallo Helga, Ich habe gerade deine Seite gelesen und finde diese sehr interessant. Ich komme aus der Pflege und habe da eine Angehörige kennengelernt die Die Salbe selber macht. Nur sie lässt die “Unfertige” Salbe 2 Wochen an einen Dunklen Ort stehen bis sie die nochmals aufwärmt und abfüllt. Wird die salbe denn Dadurch reichhaltiger??
Dann ich habe nicht das Glück einen Garten zuhaben, ab wann kann ich die Samen aussäen? Sind die Ringelblumen winterfest/frostfest?
Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen.
Was für Kräuter kann man reinmachen?
MFG. Sabine
Helga geschrieben am 29. August 2010, 20:42:
Hallo Sabine, Ringelblumen sind nicht winterhart. Mit dem ersten Frost gehen sie kaputt. Aber die Samen kannst du sehr zeitig im Frühling aussäen (im Beet oder Blumenkasten). Dann hast du bald Blüten für die Salbe.
Also zwei Wochen würde ich die unfertige Salbe mit den Blüten nicht stehen lassen. Da hätte ich Bedenken, dass sich Schimmel bildet. Und ich glaube auch nicht, dass sich da noch so viel mehr Wirkstoffe anreichern.
Du könntest noch Kamille oder Salbei oder Thymian zugeben.
Liebe Grüße Helga
adriana geschrieben am 12. Januar 2011, 18:44:
Gehen die vitamine der ringelblume nicht verloren beim erhitzen?
adriana geschrieben am 12. Januar 2011, 18:46:
Hallo,
Ich hab auch gelesen von dem buch ” Gottes Apotheke” das die ringelblume gegen krebs sehr gut ist beim inneren und auseren.
Helga geschrieben am 12. Januar 2011, 20:26:
Hallo Adriana, ein Teil der Vitamine geht beim Erhitzen sicher verloren, aber bestimmt nicht alle. Außerdem sind noch viele ätherische Öle und andere Inhaltsstoffe von heilender Wirkung. Deshalb stelle ich ja auch nicht nur Salbe aus den Ringelblumen her. Ich gebe Ringelblumenblüten in meinen Kräutertee oder in Salate oder Kräuterbutter. Ich verwende sie also auf verschiedenem Wege. Liebe Grüße Helga
Adriana geschrieben am 13. Januar 2011, 10:36:
Vielen dank.
Ich werde die salbe versuchen in kurze herzustellen. Also man kan auch die ringelblume trinken? Wie lange soll man es ziehen lassen? Weil ich hab sie getrunken und sie schmeckt nicht so gut.
danke
Helga geschrieben am 13. Januar 2011, 17:10:
Hallo Adriana, nur aus Ringelblumen würde ich keinen Tee machen. Man hat im Garten so viele Kräuter und Blätter, die man für einen wohlschmeckenden, gesunden Tee verwenden kann: Minze, Melisse, Salbei, Himbeer- und Erdbeerblätter, Hagebutten, Ringelblumen….. Gib mal auf meiner Startseite den Suchbegriff “Kräutertee” ein, dann findest du einige Beispiele. Als Faustregel gilt Kräutertee etwa 5 Minuten ziehen lassen. Liebe Grüße Helga
Linde Hasselmann geschrieben am 15. Januar 2011, 19:52:
Mein kleiner Garten verwandelt sich jeden Sommer in ein gelb-orangenes Meer von Ringelblumen! Nachdem ich vergebens versucht habe, die Jungpflanzen zu jaeten,lasse ich sie jetzt lustig wachsen und habe ich mich darauf “spezialisiert”, diese wunderbare Pflanze fuer die Herstellung von Salben, Oelen und Tees zu benutzen. Ich danke Helga fuer die einfachen und interessanten Ratschlaege
Mia geschrieben am 5. Februar 2011, 22:57:
Guten Abend.
Ich habe zur Zeit eine Patientin die auch immer Ihre RS mitbringt. Diese ist allerdings gekauft, aber mit Wollwachs und einigen Ölen( Orange, Melisse, Citronella).Die riecht dann total intensiv nach Orange.Finde ich dann immer sehr angenehm.
LG Mia
Helga geschrieben am 6. Februar 2011, 16:23:
Hallo Mia, Wollfett (Lanolin) hat ebenfalls eine positive Wirkung. Falls jemand selbst Schafe hat und die Wolle nutzt, weiß er um die pflegende Wirkung des Fettes. Man muss nämlich die Wolle gründlich waschen, bevor sie verstrickt oder verwebt werden kann.
Von zusätzlichen Duftstoffen halte ich nicht viel. Mir reicht die heilende und pflegende Wirkung der Kräuter.
Liebe Grüße Helga
melli74 geschrieben am 17. Mai 2011, 09:17:
also die salbe ist wirklich ein wunderheilmittel denn bei meiner mutter wußte niemand was sie hat ihre finger wurden plötzlich schwarz nach dem sie sich in den finger schnitt und sie wurde von einem krankenhaus zum anderen geschickt 2 wochenlang lag sie dann dort als sie dann nach hause kam hat sie von ihrer schwester die salbe mit schmalz bekommen und siehe da die finger werden immer besser das selbst der normale arzt gesagt hat ein wunder also ich empfehle sie jederzeit wieder super
Helga geschrieben am 17. Mai 2011, 14:55:
Liebe Melli, auch wenn man sich vieles nicht erklären kann, wissen wir doch, dass unsere Vorfahren mit den Heilkräften der Natur oft sehr gute Erfolge erzielt haben. Ich wünsche deiner Mutter weiter gute Besserung.
Liebe Grüße Helga
Klaus geschrieben am 17. Mai 2011, 17:09:
Hallo Helga !
Ich finde diese Seite einfach Klasse. Ich habe bisher immer Ringelblume und Ginkgo in Alkohol angesetzt. Damit kann man von Innen und Außen einreiben. Mir hat es gut gegen Durchblutungsstörungen geholfen. Zumal ich einen weiblichen Ginkgobaum besitze und die Blätter wirkungsvoller als die von männlichen sind.
Helga geschrieben am 17. Mai 2011, 20:37:
Hallo Klaus, wie bereits gesagt, kann man die Pflanzen vielfältig verwenden. Ob nun äußerlich zum Einreiben, als Tee oder für Umschläge. Die Hauptsache ist, man nutzt ihre Heilkräfte.
Liebe Grüße Helga
Steffi geschrieben am 13. Juli 2011, 10:29:
Hallo Helga, hab gestern die Ringelblumensalbe gemacht und sie ist mir gut gelungen, nur der Geruch vom Schweineschmalz ist noch sehr intensiv, wie bring ich ihn weg beim nächsten mal?????
Liebe Grüße Steffi
Helga geschrieben am 13. Juli 2011, 13:24:
Hallo Steffi, wenn du frisches Schweineschmalz aus dem Kühlregal genommen hast, dürfte es aus der Salbe heraus gar nicht mehr nach Schmalz riechen. War es vielleicht schon etwas ranzig? Guck bitte beim nächsten Mal auf das Verfallsdatum. Ranziges Schmalz sollte zwar den Händen und Füßen beim Einreiben nicht schaden, aber wer verströmt schon gern solchen Geruch.
Liebe Grüße Helga
Edith geschrieben am 13. Juli 2011, 18:57:
Hallo Steffi und Helga!
Also ich hab im letzten Jahr die Salbe mit Cocosfett gemacht, weil mir Schweineschmalz nicht so liegt. Die Salbe ist wunderbar geworden und für den angenehmen Geruch hab ich noch Lavendel dazu gegeben!
Nächste Woche gibt es dann die neue Salbe. Da mein Garten eher klein ist, hab ich heuer die Ringelblumen in einem Bauerngartl mitten in die Wiese gesetzt. Schaut gut aus und Platz haben sie nun auch ausreichend!
Gitti 46 geschrieben am 29. Juli 2011, 09:25:
Ich habe zu den vielen Rezepten für Ringelblumensalbe eine Frage: Kann man für die Salbenherstellung auch reinen Saft aus Blüten, Blätter und Stielen gepresst, verwenden?
Helga geschrieben am 29. Juli 2011, 16:30:
Hallo Gitti, sicher könnte man das. Aber wieso willst du den Saft auspressen? Es ist so, wie ich es beschrieben habe, eine völlig unkomplizierte Sache und ergibt eine wirksame Salbe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man viel Saft aus den Pflanzen gewinnen kann.
Liebe Grüße Helga
Gitti 46 geschrieben am 15. August 2011, 09:54:
Hallo Helga, hatte gelesen,daß man Altersflecken mit Ringelblumensaft mehrmals täglich einreiben soll.Da ich neugierig war, ob man mit der Fruchtsaftzentrifuge (noch aus DDR-Zeiten) Saft gewinnt, habe ich es probiert. Es ist erstaunlich wieviel Saft man daraus bekommt. Daher auch meine Frage, die Salbe aus Saft herzustellen. Es ist gelungen. Vielen Dank !liebe Grüße Gitti .
Helga geschrieben am 15. August 2011, 17:02:
Hallo Gitti, dann freue ich mich für dich, dass du so experimentierfreudig bist. Vielleicht kommt der eine oder andere Wirkstoff durch das Erhitzen erst richtig zur Entfaltung. Wenn du aber sowieso den Saft auspresst, um mit ihm die Haut zu behandeln, wird er auch in Form der Salbe seine Wirkung zeigen. Danke für deinen Hinweis.
Liebe Grüße Helga
Klaus geschrieben am 18. August 2011, 15:05:
Hallo Gitti !
Hast du die Blüten vorher eingeweicht oder nur frisch von der Pflanze? Nur die Blüten oder die ganze Pflanze ?
Magda Götz geschrieben am 5. September 2011, 18:14:
Hallo Helga,
habe auch dieses Jahr nach Deinem Rezept Ringelblumen-Blütensalbe “hergestellt”.
Für mich nehme ich die Salbe für meine Oberschenkelvenen und creme die Füße ein. Die Hornhaut hat keine Chancen sich wieder breit zu machen und die Venen danken mir für die Einreibung mit Nichtschmerzen.
Meine Nachbarin schwört auf meine Ringelbl.-Salbe bei ihrer Schuppenflechte. Die Haut ist nicht mehr so schuppig und es bildet sich immer wieder eine feine, neue Haut.
Wir sind begeisterte Anhänger dieser Salbe.
Liebe Grüße
Magda
Helga geschrieben am 6. September 2011, 19:30:
Liebe Magda, wie schön, dass jeder seine positiven Erfahrungen mitteilt. Man muss wirklich nicht bei jedem Leiden der Pharmaindustrie den Geldsack füllen. Unsere Vorfahren wussten sich oft selbst zu helfen. Das sollten wir uns wieder zunutze machen.
Liebe Grüße Helga
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