Helgas Garten

Spritzgebäck selber machen

3. Dezember 2016 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Spritzgebäck ist eigentlich gar nicht die richtige Bezeichnung dafür, denn das Gebäck wird ja nicht gespritzt. Man benutzt dafür einen Fleischwolf mit Gebäckvorsatz. Die Bezeichnung hat sich aber so eingebürgert. Der Vorteil bei dieser Herstellungsweise ist, dass man den Teig nicht immer wieder neu ausrollen muss wie beim Ausstechen und dass wirklich alle Gebäckteilchen gleichmäßig dick sind.

Ich habe in den letzten Wochen schon mehrere Varianten von Plätzchen gebacken.

plaetzchen

Da von meinen beiden Jungen (13 und 16), die ich augenblicklich hier habe, niemand Lust zum Helfen verspürte, habe ich mich gegen das Ausstechen entschieden. Der Zeitaufwand beim Benutzen des Fleischwolfs ist etwas geringer, dafür muss man allerdings zum Schluss den Fleischwolf auseinander nehmen und gründlich reinigen. So hält sich die Arbeitszeit wohl insgesamt die Waage.

spritzgebaeck

Dieses Spritzgebäck habe ich nach folgendem Rezept gebacken:

500g Margarine oder Butter (ich nehme für Weihnachtsgebäck gern 250g Butter und 250g Margarine), 1kg Mehl, 3 Eier, 300g Zucker und 3Vanillezucker oder 3 Röhrchen Zitronenaroma, sowie eine halbe Tüte Backpulver.

Die Zutaten werden zu einem glatten Teig geknetet. Er würde sich auch ausrollen lassen. Diesen Teig gibt man nun nach und nach in den Fleischwolf und trennt die entstehenden Streifen beliebig lang ab. Gebacken werden sie bei 200°C bis sie schön hellbraun sind.

Obwohl niemand beim Backen helfen wollte, waren zum Probieren alle gern bereit. Aber dafür habe ich sie ja gebacken. Und mir macht solche Beschäftigung Spaß. Die Jungen haben eben andere Interessen.

Aus dem letzten Lebkuchenteig habe ich dieses Mal Herzen gebacken.

lebkuchen

2 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

visionhelp geschrieben am 19. Januar 2018, 14:30:

Hallo,

danke für das Rezept und die Anleitung.

Schon lange suche ich nach einer Alternative für dieses Gebäck, den Fleischwolf bedienen, ohne helfende Hände.

Ich kenne das von mir als Kind, Einer füllte den Teig nach in den Fleischwolf, ein Anderer drehte die Kurbel des Fleischwolfes, der Dritte schnitt die vorne herauskommmenden Plätzchen ab, um sie mit zweiter Hand auf´s Blech zu legen.

Wenn man vorübergehend mal nur zu zweit war, wurde es schon eng, für entspanntes Arbeiten.

Wie wurde das gelöst, bitte?

(Die 4 Vorsätze für den Fleischwolf habe ich schon, es fehlt noch der Fleischwolf.)

Der Link zum Lebekuchen-Rezept, beim Hinweis hier, wäre auch hilfreich, bitte, danke.

 

Helga geschrieben am 19. Januar 2018, 18:31:

Hallo,
danke für den Hinweis mit dem Link. Ich habe ihn noch mal eingefügt, obwohl ich ja ein Suchfeld habe, mit dessen Hilfe man jeden Beitrag schnell finden kann.
Die Bedienung des Fleischwolfs und das Ablegen der Plätzchen auf dem Blech kann wohl jede einigermaßen geübte Hausfrau ohne Hilfe erledigen.
Liebe Grüße
Helga

 

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Ein kleiner Tipp

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