Helgas Garten

Gartentipps für die Wintervorbereitung

26. November 2012 | Autor: Patrick | Kategorie: Allgemein

 

Viele Gartenbesitzer kennen das Problem der Winterzeit und ihrer Auswirkungen auf die eigene Grünanlage. Um einen zu hohen Verschleiß von Rasen, Pflanzen, Wegen und Hauben zu vermeiden, ist es ratsam, eine gründliche Wintervorbereitung zu treffen. Diese beginnt in der Regel schon im mittleren Herbst und dauert, zumindest für Gartenliebhaber, auch den Winter über an. Ebenso sollte man eine passende Nachbereitung im Frühjahr nicht versäumen, da ansonsten der Einfluss der kalten Jahreszeit mit dem ganzen Frost und Schnee auch noch im Sommer zu sehen ist. Dies kann sich ausgesprochen negativ auf das Wohlfühlklima im Garten auswirken, was nicht dem Zwecke eines angenehmen Tages im Grünen entspricht.

Die wichtigsten Gartentipps auf einen Blick

Stuhl im Schnee

Das Wetter ist für den Garten im Winter die größte Herausforderung. Wie auch das Online-Gartenportal http://www.flowerdreams.de/magazin/                    empfiehlt, ist es wichtig, im Herbst bereits Bäume und Sträucher, die besonders empfindlich auf Sturm, Wind und Schnee reagieren, zu stabilisieren. Im Spätherbst und an frostfreien Wintertagen sollte man die immergrünen Pflanzen im Garten besonders häufig und intensiv gießen. Nur so überleben diese die kalten Tage ohne Verschleißspuren. Damit die Gartenlaube in ihrem Innenraum keine Nässe abbekommt, ist darüber hinaus zu empfehlen, sämtliche Löcher im Holz abzudecken. Mit speziellen Pflegemitteln kann das Holzmaterial auch für den Winter gestärkt werden. Mit einer Imprägnierung widersteht das Holz der Nässe des Winters und sieht auch im nächsten Frühjahr noch gut aus. Die Imprägnierung gibt es beispielsweise im Baumarkt zu kaufen: Das Holzmaterial wird damit einfach bestrichen und sollte danach trocknen dürfen, weswegen man sich dafür am besten eine regenfreie Zeit aussucht. Auch sollte man die Traglast des Daches näher kontrollieren, damit keine Einsturzgefahr bei zu viel Schnee entsteht. Trotz schneebedeckter Flächen muss der Garten nicht trist aussehen. Immergrüne Pflanzen sorgen für Farbkleckse, zudem gibt es Gewächse, die im Winter für Akzente im Garten sorgen.

Nützliche Tipps der Gartenpflege während des Winters und Frühjahr

Sobald der Winter mit seinen frostigen und schneereichen Tagen das Wetter dominiert, sollte man trotz der Kälte den Garten regelmäßig aufsuchen. Besonders gefährdete Pflanzen und Äste können unter dem Schnee brechen. An Stellen, an denen sensible Pflanzen und Bäume vorzufinden sind, ist es ratsam, regelmäßig einen Winterdienst durchzuführen und den Schnee abzuschütteln. Im Mittelwinter kann man an sonnigen und klaren Tagen auch eine etwas intensivere Gartenpflege wahrnehmen. Die Erde kann mit Kompost bedeckt und Beete können, sofern der Boden feucht ist, gemulcht werden. Durch diese Maßnahmen erspart man sich das ständige Gießen und Jäten im Sommer. Im Spätwinter sollte man zudem die Rabatten auflockern. Im März ist es an der Zeit, einige Pflanzen zu züchten. Hierzu gehören etwa Stauden.

Bildquelle: © Madeleine Openshaw – Fotolia.com

 

 

2 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Helga Abendrot geschrieben am 26. November 2012, 20:29:

Hier ein Tipp für den Rhabarberstock:

Ab starkem Kältebeginn decke ich ihn mit einem umgestültem schwarzen Speiskübel ab, damit er etwas vor Frost geschützt steht.

Die Pflanze dankt es, indem sie im Frühjahr zeitiger ausschlägt.

PS:
Übrigens, Rh läßt sich aus ausgereiften Samenkörnern selbst ziehen – sicherheitshalber wegen Schneckenfraß im Topf aussäen und später pikieren.
Bis zur 1. kleinen Ernte dauert es ca. drei Jahre.
Im Spätherbst den Stock z.B. mit Hasenmist düngen.

 

Klaus geschrieben am 27. November 2012, 07:54:

Nicht vergessen sollte man im Februar, an einem windstillen und frostfreien Tag, das Spritzen der Pfirsichbäume mit Branntweinessig 1:3 gegen die Kräuselkrankheit. Meine Bäume habe ich dadurch wieder frei von dieser Krankheit.

 

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