Helgas Garten

Sonnentau

4. September 2015 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Pflanze mit Unterhaltungscharakter hat Klaus sie genannt.  Der Sonnentau ist eine Fleischfressende Pflanze, genannt Karnivoren. Er hatte seinen Sonnentau selbst herangezogen und verfolgt nun das Verhalten dieser interessanten, noch wenig bekannten Pflanzen. Jetzt hat er uns einen neuen Bericht darüber geschrieben:

Nachdem die Aussaat und die weitere Kultivierung des Sonnentau erfolgreich verliefen, konnte ich mich an der Fresssucht der Pflanzen erfreuen.

Eine Vielzahl von Fliegen, Mücken und auch Wespen wurden gefangen und ausgesaugt.
Die „Tentakel“ sind etwa 10 cm lang und ausreichend groß um die Pflanze mit verdünnter Milch zu füttern. Ich nehme dazu eine Injektionsspritze und eine Verdünnung 1:5 (Milch:Wasser).
Der Blütenstiel mit mehreren Blüten ist etwa 30 cm hoch und ist, je nach Sorte, mit blauen oder weißen Blütenkelchen besetzt.
Da der Sonnentau winterhart sein soll und sich über Aussamung vermehrt, bleibt er im Garten.
Die Fütterung erfolgt bei mir etwa aller 14 Tage und das reicht.

Sonnentau,1

Sonnentau,2

3 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

Nils geschrieben am 7. September 2015, 09:29:

Sehr spannende Pflanze. Leider sind meine zwei Versuche eingegangen. Aber bei Dir sieht das ja gut aus.

 

Klaus geschrieben am 7. September 2015, 16:35:

Hallo Nils !
Entweder hast du deine Pflanzen zu trocken gehalten, sie wollen klatschnasse Erde wie im Moor üblich, oder du hast sie nicht gefüttert. Letzteres macht wirklich Spaß und eine Einwegspritze gibt
es in jeder Apotheke. Diese kann auch ohne Kanüle sein.
LG aus Thüringen

 

Klaus geschrieben am 11. Dezember 2015, 09:58:

Gestern war wieder einmal Sonnentau-Tag. Der Wasserstand wurde kontrolliert und es erfolgte die Fütterung mit Milch. Diesmal habe ich die Milch nicht verdünnt und es geht sogar noch besser. Heute waren die „Tentakel“, die gefütterten, eingerollt und umschlossen die Tropfen des Verdauungssekretes. Es ist immer wieder interessant diese Pflanzen zu beobachten und außerdem sind sie auch noch nützlich. Einige Samenstände, die ausgereiften, werden getrocknet und der Samen dann im Frühjahr im Garten ins Freiland entlassen.

 

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