Helgas Garten

Maibeeren

31. Januar 2015 | Autor: Helga | Kategorie: Allgemein

Klaus zieht in seinem Garten sehr viele verschiedene Pflanzen heran. Darunter sind auch wenig bekannte Obstgehölze. Er hatte unter anderem schon über seine Kiwizucht berichtet, über Aroniabeeren, Indianerbanane und über seine Japanischen Weinbeeren. Nun hat er uns einen kleinen Beitrag über seine Maibeeren zur Verfügung gestellt.

Die Maibeere / Lenzbeere  ( Lonicera kamtschatia ) blüht jetzt im Januar/ Februar.
Maibeere1 Maibeere2
Die Früchte sind dann im Mai reif. Sie sind damit die ersten „Blaubeeren“ des Jahres und das Besondere zum Tag des „Offenen Gartens“ am letzten Sonntag im Mai.
Besonders die Kinder kosten gern von den Beeren. Im Unterschied zur heimischen Blaubeere sind die Beeren länglich und etwas größer. Dass die Beeren etwas säuerlicher sind, stört in keiner Weise.
Maibeere3
Im Gegensatz zur heimischen Blaubeere braucht sie keinen speziellen Boden und trägt sehr reichlich.

 

7 Personen haben einen Kommentar hinterlassen

HelgaO geschrieben am 31. Januar 2015, 13:35:

Vielen Dank für den Beitrag.Ich würde nun gerne wissen,wo ich eine Maibeere bekommen kann und wie ertragreich sie ist. Vielen Dank!

 

Klaus geschrieben am 31. Januar 2015, 15:36:

Die Maibeere / Lenzbeere / Honigbeere gibt es in jedem gut sortierten Gartenmarkt zu vernünftigen Preisen. Um eine gute Ernte zu erzielen empfehle ich zwei verschiedene Sorten wegen der Befruchtung. Da diese Beere, leider, keine Ausläufer bildet nimmt sie auch nicht allzuviel Platz in Anspruch. Sie wächst langsam in die Höhe und trägt reichlich. Die Ernte konzentriert sich auf einen Zeitraum von etwa 3 Wochen und kommt pro Pflanze auf mehr als eine Kaffeetasse voll. Natürlich je nach Größe der Pflanze.

 

Marianne Dukowski geschrieben am 1. Februar 2015, 15:56:

Hallo Klaus.
Habe gerade deinen Artikel über die Maibeere gelesen nun würde mich interessieren wann sie gepflanzt werde.Würde mich über eine Antwort sehr freuen und bedanke mich im Voraus.

Viele Grüße
Marianne Dukowski

 

Klaus geschrieben am 1. Februar 2015, 17:29:

Hallo Marianne !
Da es sich meist um Containerware handelt ist die Pflanzung ganzjährig möglich. Selbstverständlich muss der Boden frostfrei sein. Viel Erfolg und wenn du weitere Fragen hast, ich bin ganz Ohr.
U.U. kannst du noch in diesem Jahr die ersten Beeren kosten. Wenn du die Pflanzen kaufst siehst du schon ob Blüten dran sind.
L.G. aus Thüringen

 

Gabriela geschrieben am 1. Februar 2015, 18:42:

Hallo Klaus, habe zwei Maibeeren in meinem Garten die eine vor zwei Jahren und die andere vor einem Jahr gepflanzt. Offensichtlich sind beide die gleiche Sorte! Die ältere hat letztes Jahr höchstens 3 Beeren gehabt und ich habe versucht noch eine andere Sorte nachzubekommen, weil ich auch gelesen hatte, dass es besser ist unterschiedliche Sorten zu haben. Das gestaltet sich aber schwieriger, als ich dachte. Kann man auch Ableger von der Pflanze machen und kann man über Dich Ableger bekommen? Und in welchem Abstand muss die andere Sorte gepflanzt werden, damit es mit der Bestäubung klappt?
Danke und Grüße, Gabriela

 

Klaus geschrieben am 2. Februar 2015, 08:37:

Hallo Gabriela !
Ein erfolgreicher Anbau von Maibeeren zeichnet sich bei dir ab. Bei mir hat es ein Jahr länger gedauert bis ich die ersten Beeren ernten konnte. Ich neige immer mehr dazu die Aussage von zwei verschiedenen Sorten zur Befruchtung als Gag zur Umsatzsteigerung abzutun. Selbst habe ich aber auch vier verschiedene Sorten. Der Abstand „meiner“ Pflanzen beträgt gerade mal einen halben Meter. Aber ein Meter wäre zweckmäßiger, da die Pflanzen ja richtig groß werden sollen. Mit der Nachzucht hat es bei mir weder mit Samen noch mit Steckhölzern „bisher“ geklappt. Schade, denn ich hätte dir gern geholfen. Ich gebe jedoch nicht so schnell auf.
LG aus Thüringen

 

Klaus geschrieben am 7. November 2015, 15:55:

Die ersten Blüten der Maibeeren zeigen sich schon und das ist gut für die Hummelköniginnen die sich noch etwas „Speck“ für den Winter anfressen müssen. Wenn alles gut geht dann habe ich im kommenden Jahr auch ein paar Nachkommen in zwei Sorten.
Inzwischen habe ich als Neuerwerb eine „Tropfenheidelbeere“. Auch diese braucht, nach Angabe des Lieferanten, keine besondere Erde.
Sie gesellt sich zu „Essbarer Oelweide“ und „KiJo“ (Kirschjohannisbeere).

 

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